Paintballanlage nimmt im Rat weitere Hürde
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: Der Rat der Stadt Ahlen hat mehrheitlich die Weichen für die weitere Planung einer Paintballanlage an der Hammer Straße gegeben.
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Vorab nutzte Heinrich Artmann (FWG) die Gelegenheit, noch einmal seinen Unmut über den wild abgelagerten Bauschutt auf dem gut 1,3 Hektar großen Gelände zu äußern. „Wir stimmen gegen die Paintballanlage, wenn der Schutt nicht abgefahren wird“, drohte der Ratsherr.

Zugleich erinnerte er daran, dass sich der Unrat auf Dolberger Gebiet befinde. „Und in Dolberg hat keiner Verständnis dafür, wie die Stadt bei von Privatleuten eingebrachten Altlasten umgeht.“

Den Vorwurf wies Bürgermeister Benedikt Ruhmöller zurück. „Die Kontrolle, ob der Schutt schädlich ist, obliegt dem Kreis“, klärte der Verwaltungschef die Zuständigkeiten auf.

Philipp Gößling (CDU) war mit dem Hinweis nicht zufrieden. Es sei nicht hinnehmbar, dass auf illegale Weise Bauschutt in nicht unerheblicher Menge einfach in den Wald gekippt werde, sagte er. Der Vorfall müsse daher geahndet werden, forderte Gößling. Zumal die Verursacher in diesem Fall sogar namentlich bekannt seien. „Wenn jemand einen blauen Sack einfach so in der Natur ablegt, ermittelt das Ordnungsamt auch“, begründete der CDU-Ratsherr seinen Vorstoß.

Dass die Kreisverwaltung als Ordnungsbehörde auf dem Grundstück an der Hammer Straße wirklich aktiv werde, bezweifelte Stadtplaner Thomas Kampmann.

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