Patenschafts-Pilotprojekt für Beete und Bäume
Ulrich Gösmann
Warum nicht auch gleich Patenschaften im ganzen Stadtgebiet? Dolberg soll den Anfang machen.
Ulrich Gösmann

Beifall für die Pflanzbeet-Patenschafts-Offensive der CDU am Donnerstagnachmittag im Dolberger Ortsausschuss. Doch: Warum nur Dolberg?

Ulf Rosenbaum (CDU) fand, dass etliche Beete im Dorf in öffentlicher Hand „nicht prickelnd“ aussehen. Bürgerengagement könne das ändern.

Der Antrag wendet sich an die Ahlener Umweltbetriebe, ein Patenschaftsprogramm für Pflanzenbeete und Baumneuanpflanzungen für Dolberg zu erstellen. Durch veränderte Wetterverhältnisse passiere es immer häufiger, dass neu angepflanzte Bäume wegen Wassermangels nicht mehr angingen. In vielen Städten gebe es entsprechende Programm, die Bürger zu Paten machten. „Man könnte die Flächen mit einem kleinen Schild kenntlich machen. Dazu eine Urkunde und ein Starterpaket mit ein paar Handschuhen dabei“, warb Rosenbaum.

„Ich wundere mich“, reagierte Uwe Maschelski. Zwei Nachbarn täten es schon längst und hätten öffentliche Pflanzbeete für sich erobert. Wohl unter stillschweigender Duldung, wie es im Ausschuss hieß.

Bernd Döding, Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, stellte sich hinter die Initiative. Entsprechende Überlegungen gebe es bereits vor dem Hintergrund der immer wieder neuen Hitzewellen. „Das möchten wir aber nicht nur in Dolberg.“ Patenschaften könnten auf breiter Plattform gut aufbereitet über das Internet angeboten werden. „Wir könnten dann auch die passenden Pflanzen zur Verfügung stellen.“

Uwe Maschelski spendete Beifall: Der Antrag solle auf das ganze Stadtgebiet ausgeweitet werden. Ulf Rosenbaum winkte ab: „Wir sollten erst einmal in Dolberg starten. Ahlen dann im zweiten Schritt.“ Mit dieser scharfen Fokussierung könne es gleich losgehen und müsste nicht erst noch durch alle anderen Ausschüsse. Das Gremium votierte einstimmig, um keine Zeit zu verlieren.

von Ulrich Gösmann

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