Paul-Gerhardt-Schüler zeigen Flagge
Bild: Voss-Loermann
Die Paul-Gerhardt-Schule in Ahlen zeigt Flagge. Mehr als 20 Erst- bis Viertklässler haben sich am Freitag zur „Fridays for Future“-Demo gesellen.
Bild: Voss-Loermann

In der Zeitung haben sie von der Aktion gelesen und in ihrer Klima-AG dafür gearbeitet. Bunte Plakate haben sie gestaltet und einen Sechszeiler gedichtet, den sie mit ihren lauten, hohen Stimmen immer wieder intonieren. „Fünf, sechs, sieben, acht, habt Ihr alles wohl bedacht?“ geht es weiter im Text.

Plakate für den Klimaschutz

Als sie mitten auf dem Platz angekommen sind, haben sich auch die Initiatoren Lasse Meiwes und Sophia Fiehr mit Luca Schönfeld und weiteren Mitstreitern der Fritz-Winter-Gesamtschule eingefunden. Sie sind begeistert von der Unterstützung der jüngsten Schüler Ahlens, die sich den Klimaschutz auf ihre Pappplakate geschrieben haben.

Auch einige Schülerinnen von St. Michael sind dabei, und das bunte Völkchen im Schatten der Bartholomäuskirche sorgt für Aufmerksamkeit. Immer mehr Passanten bleiben stehen, die Leute im Café schauen interessiert.

„Zukunft heißt Veränderung“

Da biegt um die Ecke aus der Fußgängerzone auch das Künstlerduo Scheibe & Günzel aus Hamburg mit seiner künstlerisch-digitalen Intervention „Grünkohl statt Braunkohle“. Gemeinsam mit Stephan Us, dem künstlerischen Leiter des Science-Fiction-Festivals „Zukunft heißt Veränderung“ des Bürgerzentrums Schuhfabrik, wollen sie den Schülerprotest unterstützen.

Dabei haben sie einen beleuchteten Stern, der „Grünkohl statt Braunkohle“ verkündet, einen Slogan, der im Hambacher Forst entstanden ist als Schlachtruf gegen die Gewinnung und Verstromung der klimaschädlichen Braunkohle.

Unterstützung für die Kinder

Etwas beschwerlich ist ihr Weg, denn die Beleuchtung des Sterns kommt aus einer Solarzelle, die sie neben sich herschieben, die den Sonnenschein einfängt und ökologisch zu Strom umwandelt. Mit ihrer Installation durchwandern sie die Innenstadt, um die Kinder und Jugendlichen zu unterstützen.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 15. Juni 2019.

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