Planung ist „ohne Sinn und Verstand“
Kritik an den Plänen der Stadt, zwei Brücken im Verlauf des Zechenbahn-Radwegs abzureißen und zu verfüllen, äußert der Dolberger Hans-Rüdiger Steiner. Bei Hochwasser könnte der Schollbach (rechts im Bild) nicht mehr durch die große Unterführung strömen und Überschwemmungen verursachen.

Für das Mitglied des Kreistages und Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Planung sei dies eine Planung „ohne Sinn und Verstand“. Für ihn sei es absolut nicht nachvollziehbar, dass eine Brücke, über die jahrzehntelang tausende Tonnen Kohle mit Dampf- und Dieselloks gefahren worden seien, jetzt ein paar Radfahrer nicht mehr tragen sollte.

Viel schwerer wiegt für den Dolberger aber, dass neben einer der Brücken der Durchlass für den Schollbach verläuft. Bei stärkeren Regenfällen habe die Verrohrung die anfallenden Wassermengen nie abführen können. Das Hochwasser sei dann unproblematisch unter der Brücke nebenan durchgeflossen, sagt Steiner.

Wenn jetzt das Brückenbauwerk wie von der Stadt geplant abgebrochen und der ehemalige Bahndamm verfüllt werde, „wird es zwangsläufig zu einem Rückstau kommen. Anliegende landwirtschaftliche Betriebe werden in Mitleidenschaft gezogen“.

Weitere Hintergründe in der Ausgabe vom 27. März 2012.

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