Politik: Sorge um ASG-Leistungszentrum
Bild: Wegener

Eine Bauchlandung der ASG fürchten einige Politiker beim Bau des Leistungszentrums an der Friedrich-Ebert-Halle mit Hilfe von Landesfördermitteln. Als Leistungsstützpunkt anerkannt zu werden, war für den Verein zu seiner Zeit als aufstrebender Handball-Zweitligist leichter als heute als Schlusslicht der dritten Liga. Das Bild zeigt ASG-Spieler Rico Bonath bei einer Zweitligapartie im Februar 2010.

Bild: Wegener

Kommen etwa zusätzliche finanzielle Lasten auf die Stadt zu? Das fragten sich die Mitglieder des Ausschusses.

Angestoßen hatte das Thema die FWG. Sie fragte die Verwaltung, ob nach der zerbrochenen Kooperation der Ahlener Handballer mit dem ASV Hamm und der Erfolglosigkeit der ASG die Landesförderung für die Halle gefährdet sei und Risiken für die Stadt drohten. Im Sommer läuft die 2008 erteilte Zertifizierung als Landesleistungsstützpunkt aus, und Ahlen muss erneut als Standort anerkannt werden.

Der zuständige Fachbereichsleiter Christoph Wessels betonte, Bauherr und Fördergeldempfänger sei nicht die Stadt, sondern die ASG. Er und Finanz-Fachbereichsleiter Klaus Muermans versicherten, dass zum Beispiel eine Rückforderung von Fördermitteln nicht – wie beim Wersestadion möglich – am Ende die Stadt treffen könnte.

Norbert Fleischer: Nicht mit dem Wersestadion zu vergleichen

Die Sachlage bei der ASG-Halle ist aber insofern vergleichbar, als auch hier ein Verein Erbbaurecht auf städtischem Grund hat – das hatte beim Stadion im Zuge der RWA-Insolvenz zum Heimfall geführt. Norbert Fleischer (FDP) sah jedoch einen großen Unterschied: „Hier geht es um Jugendförderung, nicht um eine Riesen-Zuschauerhalle.“ Die Halle bleibe auch bei der Nutzung durch Schul- und Breitensport sinnvoll.

Mehr zur Diskussion um die geplante Sporthalle und zur Chance der ASG, die Zertifizierung als Landesleistungsstützpunkt erneut zu erhalten, lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 1. März.

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