Polizei klärt Einbrüche in Ahlener Schulen auf
Die Polizei hat sieben Jugendliche geschnappt, die vor den Sommerferien in Ahlener Schulen eingebrochen sind.

 Aus diesen Ermittlungen ergaben sich laut Polizeiangaben weitere wichtige Hinweise, die dazu führten, dass eine Gruppe von sieben Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren als Täter festgestellt werden konnte. Die aus verschiedenen Stadtteilen stammenden Jugendlichen hatten es in den Schulen hauptsächlich auf Bargeld abgesehen, das sie in Kiosken erbeuteten. Darüber hinaus entwendeten sie Getränke, Süßigkeiten und in einem Fall einen Laptop.

Der Beuteschaden liegt insgesamt erheblich unter dem Sachschaden von mehreren tausend Euro, den die Jugendlichen durch die Einbruchshandlungen verursacht haben. Ihre erste Tat begingen die Jugendlichen nicht im Ahlener Norden, sondern an einer Schule in Innenstadtnähe. Diese Tat sollte als Test dienen, heißt es in der Pressemitteilung. Das verdeutliche, dass es sich nicht um Dummejungenstreiche gehandelt habe, auch wenn sich die Jungen vorher erst einmal Mut angetrunken hätten.

Als Haupttäter hat die Polizei zwei 15-jährige Schüler ermittelt, die die Einbrüche zusammen mit den anderen fünf Jugendlichen in wechselnder Beteiligung ausgeführt haben. Alle Beteiligten sind oder waren teilweise Schüler der betroffenen Schulen. B

esorgniserregend für die Kriminalpolizei und die Lehrkräfte an den Schulen ist, dass sich bei den Ermittlungen herausstellte, dass es an den betroffenen Schulen unter den anderen Schülern nahezu ein offenes Geheimnis war, wer die Einbrecher sind.

Mit Ausnahme des erst 13-jähringen Jungen und daher strafunmündigen Kindes werden sich die Jugendlichen in Kürze für insgesamt zehn Einbrüche und Einbruchsversuche in Schulen sowie einige Ladendiebstähle vor dem Jugendrichter verantworten müssen.

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