Polizei trennt rivalisierende Fan-Gruppen
Mit zwei Hundertschaften aus Nordrhein Westfalen und  weiteren Einsatzkräften aus dem Kreis Warendorf war die Polizei am Freitagabend bei zwei Kundgebungen in der Innenstadt und beim Regionalligaspiel im Wersestadion im Einsatz.

Die Polizei beziffert in ihrem Bericht die Teilnehmerzahl der AfD-Kundgebung auf dem Marktplatz  mit 150 Personen. Eine kleine Gruppe von Gegendemonstranten habe die Veranstaltung der Partei durch Gegenrufe und mit Trillerpfeifen gestört. Gegen 19.20 Uhr strömten circa 25 dunkel gekleidete Personen auf das Veranstaltungsgelände in Richtung Bühne. Die Polizeikräfte drängten die Gruppe zurück und stellte die Personalien fest.

Während des AfD-Protestmarsches durch die Innenstadt zeigte ein Teil dieser Gruppe an einer Zufahrtsstraße ein Transparent und skandierte in Richtung der Aufzugsteilnehmer. Im weiteren Verlauf passierte die Gruppe der AfD den Bereich des Rathauses, wo Demonstranten eines Bürgerfestes verbal ihren Unmut äußerten.

Die Veranstaltung auf dem Rathausplatz verlief friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.

Die Polizei war laut Bericht ebenfalls bei dem Meisterschaftsspiel Rot-Weiß Ahlen gegen Rot-Weiß Essen im Wersestadion gefordert. Vor dem Spiel gerieten zwei Fans aneinander und schlugen aufeinander ein. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein.

Während des Spiels brannten die Fans im Gästeblock Pyrotechnik ab. Der Schiedsrichter unterbrach daraufhin das Spiel für etwa 15 Minuten und kündigte einen Spielabbruch bei einem weiteren Vorfall an.

Nach dem Spiel versuchten Essener Fans auf dem August-Schmidt-Weg aus der polizeilichen Begleitung auszubrechen, um gegen Ahlener Fans zu agieren. Die Einsatzkräfte unterbanden die Aktion und das Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppen. 

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