Pro Ahlen: Wechsel im Vorstand
Bild: Voss-Loermann
Der Vorstand von Pro Ahlen mit den scheidenden und neu gewählten Mitgliedern (v. l.): Bernd Münstermann, Thomas Heuser, Heiner Klostermann, Andreas Frenz, Susanne Block, Michael Hoffmann, Carsten Heitfeld und Hans-Edgar Behrens.
Bild: Voss-Loermann

Unter dem Motto „Ahlen ist Studentenstadt“ begrüßte Verwaltungsdirektor Winfried Mertens seine Gäste, die zum Schluss der Versammlung durch einen Vortrag von Chefarzt Dr. Frank Klammer über die Funktion des Akademischen Lehrkrankenhauses und seine Probleme mit der Gewinnung von ärztlichem Personal Bekanntschaft machten.

Geprägt war die Versammlung nach dem Vorstandsbericht von Bernd Münstermann zunächst durch einen Wechsel in der Führung. Heiner Klostermann und Michael Hoffmann räumten nach langjährigem Engagement ihre Posten und machten Platz für Thomas Heuser und Andreas Frenz, die beide einstimmig bei je einer Enthaltung gewählt wurden.

Anschließend informierte Vorstandsmitglied Susanne Block über den kürzlich angestoßenen Leitbild-Prozess von Pro Ahlen. Carlo Pinnschmidt gab einen Ausblick auf den Weihnachtsmarkt. Das Leitbild, dessen Entstehung von Prof. Dr. Ulrike Röttger aus Münster moderiert wird, solle bis November diesen Jahres erarbeitet und bis Mai 2015 überprüft worden sein. „Wir müssen dabei die Bevölkerung unbedingt mitnehmen“, sagte Susanne Block.

Anschließend präsentierte Carlo Pinnschmidt mit einer Weihnachtspyramide aus Metall die entscheidende Neuerung auf dem Weg zu einem anders gestalteten Adventsmarkt, der in diesem Jahr näher an die Marienkirche gezogen werden soll. Zwölf der geplant 19 Hütten seien bereits vergeben. Man erhoffe sich eine größere Beteiligung der Ahlener Kaufmannschaft. In dem Zusammenhang kündigte Dr. Frank Klammer an, im Zuge der Suche nach medizinischem Nachwuchs auch eventuell eine der Hütten vom Ahlener Krankenhaus besetzen zu lassen. Stadtwerke-Chef Hans Jürgen Tröger gab zu, dass man bezüglich der Weihnachtspyramide mit Kritik rechnen müsse.

Der früher aufgestellte Baum sei zwar immer gespendet worden, der Transport und das Aufstellen seien aber stets mit Kosten und Problemen verbunden gewesen. „Die Pyramide ist aber mal etwas Neues und soll ein Alleinstellungsmerkmal haben. Das ist etwas Einzigartiges, um den Ahlener Advent attraktiver zu machen.“

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