Prozess: Anklage wegen versuchten Mordes
Vor dem Landgericht in Münster muss sich ein Mann aus Hamm verantworten, weil er versucht haben soll, den Partner seiner ehemaligen Lebensgefährtin heimtückisch zu töten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, im Juli 2017 in Ahlen versucht zu haben, den Partner seiner ehemaligen Lebensgefährtin heimtückisch zu töten. 

Konkret soll er ein Leihfahrzeug angemietet und mit diesem den Geschädigten, als dieser vor ihm auf seinem Fahrrad nach links abbiegen wollte, mit erheblicher Beschleunigung angefahren haben. Zuvor soll der Angeklagte den Eindruck vermittelt haben, auf sein Vorfahrtsrecht zu verzichten.

Um seine Identität und seine Beteiligung an dem Unfall zu verbergen, soll er sich ohne anzuhalten mit erheblicher Geschwindigkeit von der Unfallstelle entfernt haben. Laut Anklageschrift erlitt der Geschädigte lediglich eine rund sechs Zentimeter lange offene Wunde am rechten Ellbogen.

Nach der Einschätzung der Staatsanwaltschaft war die Tat des 50-Jährigen objektiv dazu geeignet, „erhebliche, wenn nicht gar tödliche Verletzungen zu verursachen“.

Es sind Fortsetzung am 15., 24. und 29. Januar angesetzt sowie am 2. und 8. Februar.

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