Radler nutzen Friedhof als Abkürzung
Bild: Jotzeit
Die Leichenhalle auf dem Friedhof in Dolberg erstrahlt schon bald in neuem Glanz. Die Avantgarde hat sich angeboten, die Wände zu streichen
Bild: Jotzeit

Zudem würden die freiwilligen Kräfte von einem Malermeister bei der fachgerechten Durchführung unterstützt.

Allerdings seien zuvor noch andere, kleinere Sanierungsarbeiten zu erledigen, machte Köhler deutlich. In der Leichenhalle selbst müssten Leitungen erneuert werden. Zudem werde noch das Eingangstor zum Friedhof auf Vordermann gebracht.

An den maroden Jägerzaun erinnerte der Vorsitzende des Ortsausschusses, Philipp Gößling (CDU). Er warnte davor, an der Friedhofsumrandung zu rütteln. „Der Zaun fällt sonst zusammen.“

Auf die Kaninchenplage auf dem Friedhof wies Theo Kerkmann hin. Der CDU-Vertreter sprach sich dafür aus, eventuell über eine Bejagung nachzudenken, um dem Problem Herr zu werden.

Arne Engelbrecht (FWG) machte auf ein anderes Ärgernis aufmerksam. „Der Friedhof wird zur Durchfahrt zum Wohngebiet Lange Wand benutzt“, berichtete er. „So geht das nicht weiter“, sagte er, und hatte eine Idee parat: „Notfalls müssen wir da ein sogenanntes Kuhkreuz einbauen.“ Diese Lösung stieß bei den anderen Ausschussmitgliedern nicht auf Zustimmung, insbesondere mit Blick auf die damit verbundenen Probleme für Mütter mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer beim Betreten des Friedhofs.

Letztendlich wurde die Verwaltung beauftragt, nach einer Lösung zu suchen.

SOCIAL BOOKMARKS