Rathaus-Frage: CDU stellt Fahrplan vor
Die CDU-Ratsfraktion in Ahlen hat ihren Fahrplan für die Entscheidungsfindung in der Rathaus-Frage festgelegt.

Lehmann betonte weiter, dass es keine Absprache mit der SPD über den Plan B (Neubau) gegeben habe, wie das von anderen Ratsfraktionen kolportiert worden sei.

Antrag für den Finanzausschuss gestellt

Die CDU-Fraktion hat den Antrag gestellt, für die Sitzung des Finanz- und Personalausschusses am 23. Mai einen Vertreter der NRW.Bank einzuladen, der zusammen mit Kämmerer Dirk Schlebes das Finanzierungskonzept vorstellen soll. Denn die Wirtschaftlichkeit sei der Knackpunkt.

Erster Aufschlag für die internen Beratungen sei bereits in der nächsten Woche am 15. Mai. Dann ist Stadtbaurat Andreas Mentz Gast der Christdemokraten: Er werde die mehr als 1000 Seiten umfassende Verwaltungsvorlage zum Bürgercampus erläutern werde und für Fragen zur Verfügung stehen. Weitere Sitzungen, unter Umständen mit auswärtigen Fachleuten wie Kreis-Kämmerer Dr. Stefan Funke sollen folgen.

Mitgliederversammlung am 12. Juni geplant

Am 12. Juni ist eine CDU-Mitgliederversammlung geplant, um ein Stimmungsbild der Basis abzufragen. Allerdings bleibe die Fraktion in ihrer Entscheidung frei, unterstrich Lehmann. Ende dieser Woche soll zudem eine Umfrage auf der Internetseite der CDU starten. Das alles soll in die Entscheidung der Fraktion am 18. Juni einfließen.

Gespräche mit SPD und FDP sollen folgen

 Ob die Abstimmung ohne Fraktionszwang freigegeben werde, stehe momentan noch nicht fest, so Lehmann. Ziel bleibe die Geschlossenheit. Danach will die CDU Gespräche mit SPD und FDP führen, um eine breite Ratsmehrheit zu bekommen.

Mit „Motzereien“ disqualifiziert

Die anderen Fraktionen von Grünen, Bürgerlicher Mitte Ahlen (BMA) und Freier Wählergemeinschaft (FWG) hätten sich durch ihre „Motzerei und ihre Anfeindungen“ am vergangenen Freitag disqualifiziert. Dass die Verwaltung und der Bürgermeister sich positioniert hätten, sei richtig. Das gelte auch für die nicht-öffentliche Ratsinformationsveranstaltung. Einziger Schönheitsfehler ist laut Lehmann gewesen, dass für die Veröffentlichung in den Medien keine Sperrfrist vereinbart worden i

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