Rettung in Sicht für das kostbare FBS-Mosaik
Bild: Voss-Loermann

Das Bild mit den überlebensgroßen Figuren der Heiligen Anna sowie Marias mit dem Kind soll vor dem Abriss gerettet werden.

Bild: Voss-Loermann

Das Bild mit den überlebensgroßen Figuren der Heiligen Anna sowie Marias mit dem Kind soll vor dem Abriss gerettet werden, das hat sich Helga Gausling geschworen. Die Inhaberin des Fritz-Winter-Hauses ist seit vielen Jahren mit dem Gütersloher Künstler Willi Sandforth befreundet, hat seine Werke schon oft in ihrem Haus ausgestellt.

Als sie erfuhr, dass das Mosaik möglicherweise im Zuge des Abrisses der FBS zerstört werden sollte, machte sie sich am Samstagmorgen auf, um das Bild selbst in Augenschein zu nehmen. „Das hängt aber auch so weit oben, dass man es erst auf den zweiten Blick entdeckt“, so Gausling.

FBS-Leiter Dieter van Stephaudt erklärte am Montag im Gespräch mit dem Ahlener Tageblatt, er habe nicht gewusst, von welchem Künstler das Mosaik vor 50 Jahren geschaffen worden sei, zeigte sich aber dankbar für das Engagement von Helga Gausling. „Ich habe heute Morgen erst mal bei Willi angerufen und ihm vom Abriss des Hauses erzählt“, sagte sie gestern im AT-Gespräch. Am heutigen Dienstag will der Künstler selbst nach Ahlen kommen und die Situation an der FBS in Augenschein nehmen. Dort hängt die Darstellung zwischen abgeklopften Putz – die Arbeiter haben inzwischen alle Klinker von der Hauswand entfernt – etwas verloren. Über zwei Meter ist es hoch und mehr als einen Meter breit. Die Basis scheint aus Beton zu sein, in den Sandforth vor 50 Jahren das Mosaik hineinlegte. Entsprechend tonnenschwer wird die Platte sein.

(Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 16. August).

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