Rundreise zu Museen per Fahrrad
Zollstock gefällig? Hier sind sie in größeren Mengen versammelt.

Gleich als erstes Ziel gegen 11 Uhr lud das Kunstmuseum zur Eröffnung der Ausstellung „Patterns of Violence“ von Margret Eicher, in die der Kunsthistoriker Jörg Scheller aus Zürich einführte.

Gleichzeitig hatte auch das Heimatmuseum seine Türen geöffnet. Während sich die Gäste draußen auf Bierbänken und an Stehtischen niederlassen konnten, gab es auf der Deele Kurioses, Schönes und Spannendes zu entdecken. Ingrid Heitkamm präsentierte ihre Engelsammlung sowie die Käthe-Kruse-Puppen ihrer Tochter Ariane Lehnartz. Norbert Mende, Johannes Kohlstedt und Hildegard Schroer zeigten Auszüge einer Sammlung von 30 000 Totenzetteln, die, wie die Besucher erfuhren, ein Quell stetiger Ahnenforschung sein können und deshalb für Familienforscher von unschätzbarem Wert sind.

Außerdem zu sehen waren Sammlungen von Eierbechern, Zollstöcken, Feuerwehrabzeichen, Pins und Feuerzeugen. Bei Kaffee und Plätzchen konnten die Besucher, betreut von Robert Phillips, Petra Schäfer und Gaby Moser-Olthoff, die Sammlungen bestaunen.

Das Fritz-Winter-Haus war die nächste Station der Rundfahrt. Dort stand die Haustürklingel ebenfalls ab 11 Uhr nicht still. Hausherrin Helga Gausling hatte nicht nur Teile der Becking-Ausstellung bereits aufgebaut, die erst am kommenden Samstag eröffnet wird, sondern auch einige Bilder und Skulpturen des Künstlers Hans Steinbrenner im Angebot. Letzterer ist gerade im Kunstmuseum mit Werken vertreten.

Ab 14.30 Uhr war Werner Fischer im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus für die Besucher da. Kenntnisreich und unterhaltsam präsentierte er dem Publikum historische Geräte zum Messen von Raum und Zeit. Wie immer reicherte der Gastgeber seine Ausführungen mit spannenden und humorvollen Geschichten an.

Letzte Station des Internationalen Museumstages war nach der Verhüllung des Bürgerzentrums die im gleichen Haus liegende Stadtgalerie, wo die Künstlerin Ruth Bussmann ihre Bilder präsentierte.

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