Sahira Alayan ist Neujahrsbaby
Das Team der Geburtshilfestation des St.-Franziskus-Hospitals freute sich über zwei Silvesterbabys, das erste Neujahrsbaby und die beachtliche Anzahl von 1000 Geburten im Jahr 2014.

524 Jungen stehen mit Ilirjan Pajatziti neben 476 neugeborenen Mädchen in der Liste für das Jahr 2014. „Insgesamt gab es 985 Entbindungen“, informierte der leitende Oberarzt Dr. Norbert Dahrenmöller. Weil bei 15 dieser Geburten Zwillinge zur Welt kamen, konnte Ilirjan zu Silvester die vierstellige Marke knacken.

„So viele Geburten hatten wir hier schon sehr lange nicht mehr“, sagte Chefarzt Dr. Markus Gantert erfreut. Kurz nach Ilirjans erstem Schrei leuchteten die Zeiger der Säuglingswaage bei 3540 Gramm auf. Der Sohn von Florinda und Blerim Pajatziti hat schon zwei ältere Geschwister, beide kamen auf der gleichen Station zur Welt. Obwohl die ehemalige Ahlener Familie nun in Dortmund wohnt, wählte sie die für sie vertraute Klinik für die Geburt des dritten Kindes. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Familie entschieden hat, wieder bei uns zu entbinden“, sagte Dr. Gantert.

Als Schnapszahl glücksverheißend und gleichzeitig rekordverdächtig war auch schon der statistische Listenplatz Nr. 999 von Eva Vehrenkemper, die ihren ersten Blick in die Welt außerhalb des Mutterleibes um 17.21 Uhr wagte. Auch sie hat zwei ältere Geschwister, die in Wadersloh gespannt auf ihre kleine Schwester warten. Ihre Eltern Anna-Marleen und Kai Vehrenkemper präsentierten ihre 4385 Gramm schwere Tochter noch nicht der Öffentlichkeit, da das Mädchen zurzeit in der Kinderklinik gepflegt wird.

Sahira Alayane ist das erste Baby im Jahr 2015. Als Zeitpunkt der Geburt für das 3120 Gramm schwere und erste Kind von Maysaa und Hussein Alayane wurde 4.55 Uhr festgehalten. „Alle drei Kinder kamen in normalen Spontangeburten und im Beisein der Väter zur Welt“, berichtete Dahrenmöller. Die Steigerung der Geburtenzahl von 905 im Jahr 2013 auf die aktuellen 985 führen die Ärzte auf die familienorientierte Geburtshilfe der Klinik zurück. „Wir versuchen, den Wünschen der Eltern nachzukommen“, sagte Dahrenmöller. Außerdem nehme die Krankenhausdichte in den umliegenden Kreisen ab, so dass das St.-Franziskus-Hospital zum Beispiel auch von werdenden Eltern aus Dortmund und Münster aufgesucht werde.

50 Prozent der Eltern kommen aus Ahlen, 40 Prozent aus dem Kreis Warendorf, 10 Prozent fahren von weiter außerhalb die Klinik an. Für 2015 wünschen sich beide Ärzte einen Ausbau der vierstelligen Geburtenzahl.

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