Sammlung Ludger Schulte ist eröffnet
Bild: Voss-Loermann
Nur als Porträt war Ludger Schulte selbst bei der Eröffnung der Ausstellung seiner Sammlung im  Heimatmuseum zugegen. Gesäumt wird das Gemälde von (v. l.) Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, der Vorsitzenden des SGV-Heimatvereins, Christa Bücker, Dr. Silke Eilers und Kulturchefin Cristina Loi.
Bild: Voss-Loermann

Denn die Eröffnung im Heimatmuseum war zugleich der Start für die zweite Beteiligung Ahlens an der internationalen Kulturveranstaltung. Weitere Teilnehmer waren der Kunstverein, das Fritz-Winter-Haus und das Museum im Goldschmiedehaus (Berichte folgen). Für Dr. Silke Eilers war die Beschäftigung mit Schultes umfangreicher Sammlung Herausforderung und Feuerprobe zugleich.

Als vor zwei Jahren ihre Aufgabe begann, so berichtete sie in ihrer Einführung, habe sie vor 500 Aktenordnern, tausenden von Büchern und Zeitungsausschnitten sowie Kunstgegenständen und persönlichen Sammlungsstücken gestanden. „Das Auspacken hatte etwas von einer Schatzsuche für mich“, so Dr. Eilers, nach deren Aussage sich in der Zeit der Zusammenarbeit so etwas wie eine persönliche Freundschaft mit Ludger Schulte entwickelt habe.

Ein Objekt stammt aus der Steinzeit

Ein Teil des Schatzes, den sie in mühevoller Kleinarbeit und mit Hilfe wöchentlicher Besuche sowie zahlloser Telefonate bei und mit Ludger Schulte gehoben hat, ist nun zu besichtigen. Die Dokumente reichten von der jüngsten Vergangenheit – Schulte sammelt bis heute Zeitungsartikel – bis in das 16. Jahrhundert. Ältestes Objekt dürfte eine steinzeitliche Geweihaxt sein, die in der Lippe gefunden wurde.

Mehr zur Sammlung von Ludger Schulte lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 16. Mai.

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