Sanierung hilft, Energie zu sparen
Bilder: Jotzeit
Blick aus luftiger Höhe auf den mit zahlreichen Paletten vollgestellten Schulhof.
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 „13 200 Dachpfannen kommen aufs Dach.“ Leo Helmschrott, Vorarbeiter der Ahlener Firma Schroer Dach und Wand, zeigt auf die riesige Fläche, während eine weitere prall gefüllte Palette mit anthrazitfarbenen Pfannen per Kran einschwebt. In luftiger Höhe hat der Fachmann alles im Griff. Zusammen mit den beiden Dachdeckergesellen Jürgen Heidemann und Robert Mettner deckt er zurzeit das Dach neu ein. Eine schweißtreibende Arbeit, auch wenn von den vorhergesagten sommerlichen Höchsttemperaturen noch nichts zu spüren ist.

Verantwortlich für die Durchführung zeichnet Architektin Katja Specht vom Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagement (ZGLM). Auf „AT“-Anfrage teilte sie mit, dass drei Maßnahmen an der PGS durchgeführt würden. Dazu gehöre insbesondere die Neueindeckung der beiden Dächer. Und die sei dringend notwendig gewesen. Zumal die Dächer bislang überhaupt nicht gedämmt gewesen seien.

Für die Dacheindeckung (rund 1200 Quadratmeter) mit Unterspannbahnen, neuer Lattung und Dachpfannen seien 72 000 Euro veranschlagt, rechnete die Architektin vor. Dazu kämen noch 20 000 Euro für die Dampfsperren und das Dämmmaterial, mit dem die beiden Dachböden (rund 850 Quadratmeter) abgedeckt würden. „Die Dacharbeiten erfolgen Zug um Zug, damit es nicht auf die Dämmung regnet“, erklärte Katja Specht.

Mit rund 40 000 Euro schlage die Installation der neuen elektroakustischen Anlage (ELA) samt Nebenarbeiten zu Buche, so Specht. Gemeint sei damit eine Lautsprecheranlage, die nicht nur für normale Durchsagen gedacht sei, sondern auch für Warnungen im Falle eines Brandes oder Amoklaufs.

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