Schilder für den Maibaum aufgefrischt
Bild: Lange
Die Schilder für den Maibaum spiegeln das Leben in der Stadt Ahlen wider. Das Bild zeigt (v. l.) Ina Dinkelmann, Raphael Fischer und Bernd-Uwe Lieftüchter.
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Nicht ins Gehege kommen will die WGA der Alternative für Deutschland (AfD), die zwischen Marienkirche und „H&M“ eine Kundgebung abhält (das „AT“ berichtete). „Wir werden still an der AfD vorbeiziehen, um deren Veranstaltung nicht zu stören“, ging WGA-Sprecher Raphael Fischer am Donnerstag bei einem Pressetermin auf die Abstimmungsprobleme der Behörden bei der Zulassung beider Termine ein (das „AT“ berichtete). Daher würden die „Happy Trumpets“ auf Höhe des AfD-Standes die Musik kurzzeitig aussetzen. Darüber wolle Fischer Dr. Christian Blex, Sprecher des AfD-Kreisverbandes, informieren.

Sobald die Rechtspopulisten hinter dem Tross liegen, der um 11 Uhr am Gebrüder-Kerkmann-Platz startet, spielt die Kapelle weiter. Der von Hermann Rammert gestiftete Stamm soll mit einem historischen Traktor zum Marienplatz transportiert werden. Sollten die Ordnungsbehörden ein Veto gegen den Trecker einlegen, werde der Baum auf einem Gestell durch die Fußgängerzone „ins Zentrum der Stadt“ getragen, informierte Fischer. Ein Kran am Marienplatz sichert die Aufstellung ab.

Die WGA wirbt um eine größtmögliche Beteiligung am Festzug durch die Einkaufsmeile: „Je mehr Ahlener mitgehen, desto mehr wird die Aktion ein Teil von Ahlen.“ Mit an Bord sind außer den „Happy Trumpets“ unter anderem Abordnungen der Kolpingsfamilie, der KAB, der Karnevalisten, der Schützenvereine und des Aufklärungsbataillons 7. Eingeladen sind zudem sämtliche im Rat der Stadt Ahlen vertretenen Fraktionen.

Am Marienplatz wird Bürgermeister Dr. Alexander Berger eine Ansprache halten. Für das leibliche Wohl gibt es Crêpes und türkische Spezialitäten – für Fischer ein Zeichen des Zusammenhaltes der Kulturen. Viele Schilder mussten erneuert werden – ein nicht unerheblicher Kostenfaktor für die WGA. Unterstützung gab es von Pro Ahlen. „Wir arbeiten gut zusammen“, verdeutlichte Fischer, der Wert darauf legte, dass die Plaketten mit den Namen jeglicher Sponsoren, die die Maibaum-Aktion unterstützt haben, angebracht werden.

„Uns ist wichtig, dass diese Tradition beibehalten wird“, ergänzte Bernd-Uwe Lieftüchter.

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