Schüler tauschen Petroleum gegen Solar
Energiewende für Zuhause: Svenja Kokenkemper und Jana Hahnemann (v. l.) und 13 weitere Science Buddys der Städtischen Realschule wollen in Tansania Solarlampen verkaufen.

Im Gepäck werden die Science Buddys, wie sich die Arbeitsgruppe der Zehntklässler nennt, 88 solarbetriebene Lampen haben. Außerdem dazugehörige Solarpaneele sowie jeweils ein Handyladekabel. Mit dieser Ausrüstung möchten die Schüler ein ehrgeiziges Ziel anpacken: in einem Land, in dem es nur ein rudimentäres Stromnetz gibt, die Dorfbevölkerung mit besserem Licht zu versorgen.

Solarlampen ändern das Leben komplett

Fünfmal so hell wie herkömmliche Petroleumleuchten sollen die Solarlampen sein. „Die Lampen können das Leben der Menschen dort komplett verändern“, sagt Thomas Ricke. Der Inhaber der Firma Villageboom aus Münster hat die Lichtquellen speziell anfertigen lassen. Der ehemaliger Controller hat in mehreren Ländern auf dem afrikanischen Kontinent gearbeitet und kennt Land und Leute. „300 Millionen Haushalte leben dort ohne Strom“, weiß Ricke.

Das Potenzial ist also riesig: In Bagamoyo möchten die Schüler ein eigenes Vertriebssystem aufbauen. Dabei helfen sollen 20 Taxifahrer, zu denen seit einem Jahr Kontakte bestehen. Die Taxifahrer sollen die Produkte an Kunden verkaufen. So lautet zumindest der Plan, denn einige Details können erst in Bagamoyo geklärt werden. „Vor Ort werden wir die beste Vertriebsstrategie suchen“, sagt Thomas Ricke.

Den vollständigen Artikel über die Science Buddys lesen Sie in der „AT“-Ausgabe vom 27. September

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