Schulleiter Josef Rehbaum verabschiedet
Bild: Walkusch
Die Urkunde besiegelt den Ruhestand von Josef Rehbaum. 13 Jahre war er Leiter der Johanna-Rose-Schule in Ahlen.
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Denn Anfang 1978 leitete der scheidende Rektor sogenannten nebenberuflichen Unterricht mit 13,5 Stunden. „Ich war immer brav und habe gemacht, was man mir sagte“, erinnerte er sich bei seiner offiziellen Verabschiedung.

Zu seinem Pech gehörte allerdings zu seinen Aufgaben damals die Mengenlehre, ein Teilgebiet der Mathematik. Das habe ihn ganz schön ins Schwitzen gebracht, erklärte Rehbaum, der kurz zuvor noch als Lastwagenfahrer tätig gewesen war. „Meine Frau sagt heute noch: ‚Wenn wir die Mengenlehre überstanden haben, schaffen wir das auch noch.‘“

Während all der Jahre an der Johanna-Rose-Schule – das bescheinigen ihm alle Kollegen – sei Josef Rehbaum eines nicht abhanden gekommen: der Humor. Er habe auch nie gejammert, wenn sie ihn nach seinem Empfinden gefragt habe, beschrieb es Jutta Brambring, Schulamtsdirektorin des Kreises Warendorf. „Er hat immer gesagt, es gehe ihm gut. Das war für mich entlastend“, sagte sie. Sie würdigte besonders Rehbaums Engagement, der 2002 zunächst kommissarisch und ein Jahr später ganz die Schulleitung übernahm.

Mehr im „AT“ vom 5. Juli.

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