Sechs Spruchsteine fürs Wibbeltdorf
Der Zahn der Zeit hatte an den Wibbelt-Spruchsteinen genagt, die seit 2008 im Waldbereich am Galgenberg in Ahlen aufgestellt waren. Das Bild zeigt den Ausschnitt eines Steins vor seiner Sanierung.

Die mit Tafeln versehenen Steine waren im vergangenen Sommer aus dem Waldgebiet der Stadt Ahlen abtransportiert worden (das „AT“ berichtete mehrfach). Der Steinmetzbetrieb Magera verabreichte den Exemplaren eine Frischzellenkur.

Ursprünglich sollten die Spruchsteine mit Wibbeltzitaten mit den mit Goethe-Sprüchen verzierten Felsen in der Langst zusammengeführt werden. „Es wurden jedoch Stimmen laut, dass Goethe und Wibbelt nicht zusammenpassen“, berichtet Udo Wagener, zweiter Vorsitzender des Heimat-Förderkreises, auf „AT“-Anfrage. „Es hieß, dass sie in Vorhelm besser aufgehoben seien. Daher haben wir uns dazu entschlossen, die sechs Wibbelt-Spruchsteine dem Heimatverein Vorhelm zu überlassen.“

Bei der Frühjahrsversammlung der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IGVVV) hatte deren Vorsitzender Josef Remmert im Hotel-Restaurant Witte darauf hingewiesen, dass jeweils zwei restaurierte Steine in Vorhelm-Bahnhof, Tönnishäuschen und im Ortskern aufgestellt werden sollen. Dies bestätigte auch Wagener.

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