„Selbstmitleid Krönungswerk des Teufels“
Bild: Knöpker
Wie gestalten Blinde und Sehbehinderte ihren Alltag? Antworten auf diese Frage gaben (v. l.) Rolf Pietrzik und Anni Pietrzik. Cristina Loi begrüßte die Gäste im Ahlener Awo-Heim.
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Zum Stadtteilstammtisch im Awo-Heim begrüßte Cristina Loi mehr als 30 Interessierte, darunter sechs Firmlinge der Pfarrei St. Bartholomäus. Sie erhielten von der Referentin für das nächste Treffen eine Aufgabe in Blindenschrift. „Selbstmitleid ist das Krönungswerk des Teufels“, sagte Anni Pietrzik, die von ihrem Mann Rolf unterstützt wird. Anschaulich stellte sie Hilfsmittel vor, die Blinden und Sehbehinderten den Alltag erleichtern.

Nach dem Besuch einer Blindenschule hat ihr die Blindenschrift geholfen, in ihrem Beruf als Telefonistin beim Finanzamt klar zu kommen. Sie wertete sie als Geschenk. „Sie ermöglicht mir, E-Mails zu verschicken oder zu schreiben“, sagte sie. In ihrer Freizeit genießt sie Hörbücher und die Karnevalszeit, in der sie bei PoKiKa (Pony-Station Kinderkarneval) seit Jahrzehnten die Moderation übernimmt.

Hilfsmittel sind ein Zollstock in Blindenschrift, ein Relief-Kalender und eine CD „Echo der Woche“ mit den wichtigsten Nachrichten der Woche, die ihr kostenlos zugeschickt wird.

Ausführlicher Bericht in der "AT"-Ausgabe vom 6. Oktober.

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