Senatoren-Riege bekommt Verstärkung
Bild: Fechner
Bei der Aufnahme der beiden neuen Senatoren von Ahlens ältester Karnevalsgesellschaft Pütt-Pott-Ploug waren (v. l.) Martina Matz, Lucki Sudholt, Prinz Uwe I., Susanne Konrad, Timo Gadow, Winfried Brüggemann, Willi Haver und Ralf Mersch dabei.
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„Ich werde 83 Jahre alt, habe 66 Jahre in der KG PPP gearbeitet und möchte im kommenden Jahr einen Nachfolger präsentieren“, verkündete das Urgestein des Ahlener Karnevals während des traditionellen Grünkohlessens. Nach 23 Jahren als Senatspräsident sollten die Senatoren in sich gehen und über einen Nachfolger nachdenken.

Senatsmitglieder sind finanzielles Rückgrat der Karnevalsgesellschaft

Unter den Gästen begrüßte Brüggemann vor allem Ehrensenator und Altbürgermeister Herbert Faust, Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Landrat Dr. Olaf Gericke sowie PPP-Präsidentin Susanne Konrad, Vizepräsident Jürgen Bahr und Säckelmeisterin Heike Kleeschulte. Zudem dankte er den spendenfreudigen Senatsmitgliedern: „Ihr seid das finanzielle Rückgrat von PPP.“

Bevor der Grünkohl auf die Tische kam, erfreute die PPP-Tanzgarde unter Leitung von Julia Bahr die Senatsmitglieder mit einem Tanz in verschiedenen Kostümen und zu unterschiedlichen Rhythmen. Neben einem dicken Lob meinte Brüggemann: „So schnell kommen wir nicht mehr raus und rein in die Buchse“.

Senatspräsident lobt den Stadtprinzen

Auch Stadtprinz Uwe I. (Beyer) mit seinen Adjutanten Ralf Mersch und Lucki Sudholt sowie Standartenträgerin Martina Matz besuchte die Senatorenrunde. „Ihr seid ein tolles Team, das keinen einfachen Job hat“, so Brüggemann.

Die PPP-Tanzgarde brachte mit ihrer flotten Vorstellung richtig Schwung in die Reihen der Senatoren.

Im Beisein des Prinzen ehrte er Ludger Eckel für seine 40-jährige Zugehörigkeit zum PPP-Senat. Für Hans Brockmann, der ebenfalls 40 Jahre PPP-Senator ist, lag eine Urkunde bereit, die ihm später überreicht wird.

Bürgermeister und Landrat liefern sich Spaß-Gefecht

Der humorvolle und lokalpolitisch geprägte Dialog zwischen Dr. Alexander Berger und Dr. Olaf Gericke ließ die Senatoren kräftig lachen. In gereimter Form streiften die Beiden über den Stadt- und Kreishaushalt und die Erneuerung der Straße Im Hövenerort sowie Ampelbergmännchen bis hin zur ungeklärten Rathausfrage. Am Ende stimmten der Stadt- und Kreischef den Refrain an: „Wenn nicht jetzt, wann dann? Heut’ lassen wir sie mal raus die Sau mit einem kräftigen Ahlensia Helau.“

Bevor über die Aufnahme der Senatorenanwärter abgestimmt wurde, stellten sich der Kommandeur des Aufklärungsbataillon 7, Timo Gadow, und Transportunternehmer Willi Haver vor. Da alle Senatoren zustimmten, stand dem Aufstieg in die Senatorenrunde nichts mehr im Wege.

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