Serengeti-Festival mit The Hitch
Das Serengeti-Festival kann kommen: Die Ahlener Band The Hitch hat bei der Fan-Abstimmung via Facebook den zweiten Platz belegt und damit einen Auftritt in Schloß Holte-Stukenbrock gewonnen. Das Bild zeigt (v. l.) Jeffrey Pacla (Bass), Robin Keseberg (Gesang/Gitarre), Timo Korte (Gitarre) und René Keseberg (Schlagzeug).

50 Bands hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt, der den zwei Gruppen mit den meisten „Gefällt mir“-Klicks einen Platz im Aufgebot sicherte. The Hitch kam dabei auf knapp 1500 Treffer – was Rang zwei mit sattem Vorsprung auf den Drittplatzierten bedeutete. „In der heißen Endphase haben wir ständig aufs Smartphone geschaut“, erzählt Gitarrist Timo Korte im „AT“-Gespräch.

Das Voting endete am vergangenen Freitag um 23.59 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war Korte mit seinen Bandkollegen Robin Keseberg (Gesang/Gitarre) und René Keseberg (Schlagzeug) auf einer Party, stand zudem mit Jeffrey Pacla (Bass) in Kontakt. Als absehbar war, dass der zweite Platz gesichert ist, war die Freude groß – zumal ein erster Anlauf im vergangenen Jahr mit einer Disqualifizierung endete (das „AT“ berichtete). „Wir haben jeden unserer Facebook-Freunde gebeten, für uns zu voten, und auch sonst kräftig die Werbetrommel gerührt“, so Korte weiter.

Nun wollen The Hitch bei den Proben noch eine Schippe drauf legen. Korte rechnet mit einer Spielzeit von 30 bis 45 Minuten. „Wir hatten in der Vergangenheit ein paar Coverstücke in der Setlist, werden diese jetzt aber ausschließlich mit eigenen Songs bestücken.“

An welchem Tag The Hitch die Festivalbühne entern, teilt der Veranstalter den Musikern noch mit. Für den großen Auftritt hofft die Gruppe auf lautstarke Unterstützung. „Viele Freunde, die vorher unschlüssig waren, fahren jetzt erst recht zum Serengeti-Festival“, sagt Korte, der sich aus Fan-Sicht besonders auf den Auftritt der Punk-Legende NOFX freut. „Wir fahren einen Tag vor den Auftritten zum Campingplatz, wie ganz normale Festivalbesucher – mit dem Unterschied, dass wir einen Tag selbst auf der Bühne stehen“, so der Gitarrist weiter.

20 000 Tickets habe der Veranstalter bislang im Vorverkauf abgesetzt. „Wie viele davon bei uns vor der Bühne stehen, ist Glücksache“, sagt Korte. „Wichtig ist, dass wir es dort hin geschafft haben und auf solch einer Bühne spielen dürfen. Wenn wir am Ende ein paar Fans dazu gewonnen haben, sind wir zufrieden.“

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