Skulptur Twin Tower gehört nach Ahlen
Bild: diha

Im Ahlener Stadtpark besprachen (v. l.) Christoph Wessels, Künstler Walter Wittek und Stifter Dr. Frank Röschinger den Standort für die Skulptur „Twin Tower, die 2020 nach Ahlen zurückkehren soll. 13 Jahre lang hatte sie im Skulpturengarten des Kunstmuseums gestanden“ (Bild r.).

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Die Rückkehr der Plastik von Walter Wittek aus Vreden geht auf die Initiative von Familie Röschinger zurück. Diese hatte die Arbeit gekauft und schenkt sie nun der Ahlener Bürgerschaft. „Die Skulptur gehört nach Ahlen“, erklärt Dr. Frank Röschinger am Samstagnachmittag bei einem Ortstermin. Der Augenarzt, der in Beckum eine Praxis betreibt, ist kunstinteressiert und Sammler. Und als gebürtiger Ahlener fühlt er sich seiner Heimatstadt weiterhin eng verbunden. Ihm erscheint der vorgesehene Standort im Stadtpark in Nähe einer neuen Wegeverbindung in der Sichtachse mit dem Kunstmuseum und dem Skulpturengarten aus mehreren Gründen ideal.

Umsetzung erst für 2020 geplant

„Im St.-Franziskus-Hospital bin ich zur Welt gekommen, im Städtischen Gymnasium zur Schule gegangen“, deutet Röschinger in die entsprechenden Himmelsrichtungen. Die „Twin Tower“ haben für ihn auch eine hohe emotionale Bedeutung. Nicht nur, weil sie durch ihre Zerstörung am 11. September 2001 durch islamistische Terrorristen zu einem weltweiten Symbol gegen Hass, Gewalt und Terror geworden sind, sondern auch, weil der Vredener Bildhauer sie schon vorher geschaffen hat, als hätte er die späteren Ereignisse vorausgeahnt. Bei der Ortsbegehung am Samstag, an der außer der Ehefrau des Künstlers und Petra Röschinger auch der zuständige Kulturfachbereichsleiter der Stadt, Christoph Wessels, und dessen Ehefrau Dagmar Lakenbrink teilnehmen, prüft Walter Wittek anhand von Plänen den künftigen Standort.

Für den mehr als vier Meter hohen Doppelblock aus Stahl sei ein Betonfundament nötig, sagt Wittek. Über dessen genaue Beschaffenheit will sich der Künstler noch Gedanken machen. Auch von Seiten der Stadt Ahlen sind noch einige Vorarbeiten vonnöten. Die Umsetzung sei aber ohnehin erst für 2020 geplant, erklärt Christoph Wessels. Ähnlich wie für den Abbau am 23. Mai 2017, wird für den Rücktransport nach Ahlen wieder ein Tieflader benötigt.

Frank und Petra Röschinger sind froh, dass das Werk wieder in die Wersestadt zurückkommt, nachdem sich ein Ankauf durch die Stiftung des Kunstmuseums zerschlagen hatte. „Ahlen ist eine Stadt der Kunst, die damit ihren Anspruch, Kulturhauptstadt des Kreises zu sein, untermauert“, freut sich Röschinger.

Im Ahlener Stadtpark besprachen (v. l.) Christoph Wessels, Künstler Walter Wittek und Stifter Dr. Frank Röschinger den Standort für die Skulptur „Twin Tower, die 2020 nach Ahlen zurückkehren soll. 13 Jahre lang hatte sie im Skulpturengarten des Kunstmuseums gestanden“ (Bild r.).

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