Spargelernte gleicht einer Schatzsuche
Bild: Wittmann
Jan Schemmelmann (15) aus Drensteinfurt, Praktikant auf Hof Schulze Rötering, lüpft den Folientunnel. Gestern glich die Suche nach Spargel noch einer Schatzsuche. Es musste erst gegraben werden. Aber zu Ostern kann man mit der ersten Ernte rechnen.
Bild: Wittmann

Bis sich ihnen ein kleines, helles Köpfchen entgegen reckt. Das königliche Gemüse braucht noch ein paar Tage; aber zu Ostern, da ist sich Hildegunde Schulze Rötering sicher, kann der erste Spargel sowohl in ihrem Hofladen als auch im Restaurant angeboten werden. Allerdings noch nicht in rauen Mengen. Deshalb empfehle sich eine Vorbestellung.

 Das warme Wetter in der vergangenen Woche, der nicht ganz so kalte Winter und die nicht ganz so tiefen Nachttemperaturen machen es samt der Doppeltunneltechnik möglich, dass es eine Woche vor dem offiziellen Saisonbeginn Spargel made in Ahlen gibt. Mit dem Spargelbüffet wartet man auf Hof Schulze Rötering aber noch bis zum 18. April, bis reichlich von dem weißen Gemüse vorhanden ist.

Spargelanbau bedeutet hier noch viel Handarbeit. Dass die Dämme auf den rund acht Hektar parallel und gerade gezogen werden, ist mit moderner GPS-Technik im Traktor möglich, aber die Folien werden Reihe für Reihe per Hand darüber gezogen. Und die Ernte ist selbstredend Handarbeit. Hier erhält man Jahr für Jahr Hilfe aus Polen. Bis zum 24. Juni geht die Spargelsaison.

Mehr über die Spargelernte lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 4. April.

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