Spielsucht hätte fast das Leben zerstört
Werben für den Aktionstag Glücksspielsucht am Donnerstag, 29. September: Renate Theissen-Beckmann und Hermann Wetterkamp von der Quadro-Sucht- und Drogenberatungsstelle des Caritasverbandes Ahlen.

 Er sei früher wie ferngesteuert immer wieder in die Spielhalle gegangen und habe dort an den Automaten einen großen Teil seines Lohnes verspielt. Er sei wie im Rausch gewesen, habe alle Probleme vergessen, die ihn beim Verlassen der Spielhalle sofort wieder eingeholt hätten, sagt er.

Im Mai 2008 nahm der Ahlener erstmalig Kontakt zur Quadro-Sucht- und Drogenberatungsstelle des Caritasverbandes Ahlen auf. Diese vermittelte ihn in eine stationäre Therapie, begleitete ihn vor und nach der Therapie in Form von Gruppen und Einzelgesprächen.

Der Betroffene setzte sich mit den Gründen und den Folgen seiner Spielsucht auseinander. Nun ist er spielfrei, hat mit seiner Frau ein zweites Kind bekommen und sein Leben wieder im Griff. „Die Begleitung durch die

Die Quadro ist eine von 23 Suchtberatungsstellen in NRW, in denen es ein spezielles Beratungsangebot für Glücksspielsüchtige und ihre Angehörigen gibt, das vom Land NRW gefördert wird.

Die Beratungsstelle des Caritasverbandes beteiligt sich an dem landesweiten Aktionstag Glückspielsucht. Pedro M. wird am Donnerstag, 29. September, ab 18.30 Uhr in der VHS Ahlen im Gespräch mit Elke Pohlmann (Mitarbeiterin der Quadro-Sucht und Drogenberatung) über seine Glücksspielsucht und den Weg aus dieser heraus berichten.

Weitere Informationen zum Thema Glücksspielsucht gibt es unter Telefon 02382/893128 oder per E-Mail ahlen@qua-dro.de.

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