Spirituelles über QR-Code
Dierk Hartleb
Sie laden zum Pfingstival im ungewöhnlichen Format ein: Dorothea Helling, Volkmar Schuster, Markus Möhl, Shabo Hanna und Willi Stroband.
Dierk Hartleb

Ökumenisches Pfings­tival einmal ganz anders: Nachdem eine Neuauflage des Autokinos als Veranstaltungsort diesmal nicht in Frage kam haben sich die Macher ein anderes Format überlegt. Und weil gemeinsame Gottesdienste selbst unter freiem Himmel wegen der Pandemie noch keine Option sind, entschieden sie sich dazu, die Menschen auf einen Rundweg um Ahlen zu schicken.

Zu Fuß, mit dem Fahrrad, zur Not auch mit dem Auto sollen sie sich auf den Weg machen, um an zehn verschiedenen, über das gesamte Stadtgebiet verteilten Hörstationen Gedanken zum Pfingstfest und Musikalisches abzurufen. Aktiviert werden die von Geistlichen aller christlichen Gemeinden in Ahlen gesprochenen Texte über einen QR-Code, der mit einem Smartphone lesbar ist.

Es geht aber auch ohne die Mühen des Sich-auf-den- Weg-Machens. Ab Mittwoch ist die Homepage oekumene-ahlen.com freigeschaltet, auf der alle Hörstationen verzeichnet und Texte wie Musik abrufbar sind.

Markiert sind die einzelnen Stationen mit Plakaten, die Pfarrer Markus Möhl möglichst an Schildern gut sichtbar anbringen will. Das kann im Einzelfall wie an der Schafweide nahe der Overbergschule und an der Bahnunterführung an der Zeche Westfalen sowie zwischen Langst und Olfe schon mal seine Tücken haben.

„Der Rundweg schließt fast das gesamte Stadtgebiet ein“, erläutert Pfarrerin Dorothea Helling, „und führt an der Zechenkolonie genauso vorbei wie durch Villenviertel.“ Dorothea Helling hat die Route, die innerhalb einer bis anderthalb Stunden gut zu bewältigen ist, ausgekundschaftet.

Neben der katholischen Kirche, vertreten durch Pfarrer Willi Stroband, sind auch die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde mit Pfarrer Volkmar Schuster sowie Shabo Hanna für die Syrisch-orthodoxe Gemeinde St. Georg und Simon Sougaris für die Griechisch-orthodoxe Gemeinde mit dabei.

von Dierk Hartleb

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