Sprechstunde für klamme Stromkunden

Eine offene Sprechstunde soll  Stromkunden helfen, die ihre Rechnungen an die Stadtwerke nicht mehr bezahlen können.

Das haben am Donnerstag Stadtwerke-Chef Hans Jürgen Tröger und Caritas-Geschäftsführer Heinrich Sinder im Sozialausschuss vorgestellt.

Immerhin verzeichneten die Stadtwerke im Jahr 2012 534 Fälle von Stromsperren, und insgesamt 140 Haushalte in Ahlen müssen sogar dauerhaft ohne Strom auskommen.

Die betroffenen Haushalte seien in ihrer Lebensführung existenziell eingeschränkt, das wurde im Sozialausschuss deutlich. Jetzt bekommen Familien oder Einzelpersonen, die von Stromsperren bedroht sind oder immer wieder in Zahlungsschwierigkeiten geraten, Gelegenheit, in einem gesonderten Büro innerhalb des Stadtwerkekomplexes eine Sozialberatung der Caritas aufzusuchen. Dort wird ihnen Rat und Hilfe angeboten.

Um die Betroffenen von diesem Angebot zu informieren, werden die Stadtwerke künftig jeder Androhung einer Stromsperre einen Flyer mit dem Hinweis auf die Beratung beilegen. Nehmen die Kunden das Angebot wahr und arbeiten mit, wie es in den Vorlagen der Planungen formuliert ist, wird zur Klärung der Problemlage die Möglichkeit eines zeitlichen Aufschubes der Sperrung in Erwägung gezogen. Der Ausschuss nahm die Vorschläge der Kooperationspartner wohlwollend zu Kenntnis.

Mehr in der Ausgabe vom 15. März 2014.

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