St.-Gottfried-Kirche festlich übergeben
Bild: Fechner
Den Schlüssel für die St.-Gottfried-Kirche in Ahlen übergab Elisabeth Klockenbusch an den aramäischen Pfarrer Petrus Kaya. Das Bild zeigt (v. l.) die katholischen Pfarrer Joseph Thota und Dr. Ludger Kaulig mit Pfarrer Petrus Kaya und Elisabeth Klockenbusch vom Kirchortteam St. Gottfried.
Bild: Fechner

Die symbolische Übergabe der Kirchenschlüssel am Ende des Gottesdienstes an Pfarrer Petrus Kaya übernahm Teammitglied Elisabeth Klockenbusch.

„Halleluja“ wird in zwei Sprachen gesungen

Zuvor hatte sie ein letztes Mal die Rolle der Lektorin übernommen. Der Chor der St.-Johannes-Gemeinde sang das „Halleluja“ in aramäischer Sprache. Pfarrer Joseph Thota las aus dem Evangelium zur Taufe Jesu durch den Apostel Johannes vor.

In seiner Predigt wandte sich Dr. Ludger Kaulig der Geburt Jesu und seiner Taufe durch Johannes zu. Das dabei Sich-Klein-Machen von Jesu und Johannes vor Gott übertrug er auf die heutige Gesellschaft. „Gott schaut nicht auf die Person: Wir sind ihm alle willkommen.“

Mit Blick auf den Eigentümerwechsel der Kirche wies Dr. Kaulig auch darauf hin, dass man in demokratischen Gesellschaften Regierungswechsel gewohnt sei. Nach dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis, vielen Fürbitten und dem auf Deutsch und Aramäisch gesungenen „Vater unser“ äußerten vier langjährige Mitglieder des Kirchortteams ihre Gedanken zum Abschied der Kirche.

Emotionaler Abschied des Kirchortteams

Zuerst trat Ilona Gombert ans Mikrofon. Sie erinnerte an viele Ereignisse in der Gemeinde und gab Persönliches zum Ausdruck. „Für mich ist tröstlich, dass die Kirche bestehen bleibt“, schloss Ilona Gombert und wünschte der St.-Johannes-Gemeinde Gottes Segen. Petra Vennekötter-Schulte blickte auf die vielen Gruppen in der Jugendarbeit der Gemeinde zurück.

Kirsten Fischer ließ das frühere Gemeindeleben Revue passieren. Elisabeth Klockenbusch ging in ihren Betrachtungen bis in die Anfänge der St.-Gottfried-Gemeinde zurück. Dr. Ludger Kaulig dankte den ehemaligen vier Teamfrauen für ihre Abschiedsworte.

Mehr im „AT“ vom 13. Januar 2020.

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