Stadt ist für den Winter gut gerüstet
Die neuen Fahrzeuge für den Winterdienst der Stadt Ahlen haben am Freitag (v. l.) Winterdienst-Einsatzleiter Heinz Werner Teckentrup, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Umweltabteilungs-Leiter Bernd Döding und Werkstatt-Leiter Peter Rademacher vorgestellt. Bild: Rademacher

„Wir wollen der Bevölkerung zeigen, wie wir für den Winterdienst aufgerüstet haben“, sagte gestern ein stolzer Verwaltungschef Benedikt Ruhmöller bei der Vorstellung der neuen Fahrzeuge am Baubetriebshof. Ein Lkw für einen Salzstreuaufsatz und vier Kleinschlepper – zwei wurden gekauft, zwei angemietet – sowie drei Schneefräsen stünden künftig bereit, Straßen, Rad- und Fußwege vom Schnee zu befreien, erklärte Heinz Werner Teckentrup, Gruppenleiter Entsorgung und Chef des Winterdienstes. Zusätzlich zu noch verfügbaren Altfahrzeugen und -gerät.

Mit den Mitarbeitern und dieser Ausstattung sei man jetzt gut aufgestellt, sagte Ruhmöller. In dem Großsilo am Baubetriebshof und zwei kleineren an der Feuerwache Süd und an der Kläranlage sind knapp 150 Tonnen Salz sofort abrufbar, die restlichen 550 Tonnen lagern in sogenannten Bigpacks und als Sackware ein. „Jede freie Fläche nutzen wir dafür aus“, so Teckentrup. Im vergangenen Winter seien 350 Tonnen Salz gestreut worden. „Dann gab es keins mehr“, erinnert Teckentrup. Daher habe man jetzt entsprechend vorgesorgt. Der Winterdienst wurde auch vollständig neu organisiert (das „AT“ berichtete). Das Stadtgebiet ist in vier Einsatzbereiche eingeteilt, denen je eins der Kleinfahrzeuge zugeordnet ist. Sie sollen vornehmlich Rad- und Fußwege räumen. Eingesetzt wird zudem ein Kolonnenfahrzeug mit zwei bis drei Mann Besatzung, einer Schneefräse und Handräumgerät. Geplant ist, dass zwischen 4 und 22 Uhr in den Einsatzbezirken geräumt wird. Auf den Straßen werden zwei Großfahrzeuge unterwegs sein.

Deutlich machten Bürgermeister Ruhmöller und der Leiter der Umweltbetriebe, Bernd Döding, gestern aber, dass auch der Bürger eine Räum- und Streupflicht hätten. Sie erstrecke sich in den Wohnvierteln auf den Gehweg vor dem Haus bis zur Fahrbahnmitte. Zurzeit wird ein Faltblatt mit detaillierten Informationen erstellt, das noch verteilt werden soll.

SOCIAL BOOKMARKS