Stadtfest: 30 Stunden Programm der Extraklasse
Bilder: Jotzeit
Mit dem exotischen Klang der Balafone sorgten die Musiker der Band  „The Complet‘ Mandingo“ für Stimmung auf dem Marktplatz.
Bilder: Jotzeit

„Ahlen ist bereit, den Marktplatz zu rocken“, ermunterte er die gut gelaunten Besucher zu vergnüglichen Stunden. 

Und die „Mutter aller Stadtfeste in der Region“, so preist der Verwaltungschef gerne das Kulturfestival an, hat einiges zu bieten. Umsonst und draußen stehen Musik, Straßentheater, Show, Tanz und Akrobatik der Extraklasse auf dem Programm.

Den Anfang machte die Band „The Complet‘ Mandingo“. Mit dem exotischen Klang der Balafone und ihrer Virtuosität auf den afrikanischen Xylophonen sorgten die Musiker für Stimmung auf dem Marktplatz. Gleichwohl die Honoratioren der Stadt zumeist recht steif blieben bei der Aufforderung zum Mittanzen. Eine Ausnahme bildete Ratsherr Reiner Jenkel (Linke), der seine Hüften im Takt der Musik kreisen ließ.

Gespannt war die Besucherschar auf den obligatorischen Fassanstich durch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller. Die Moderation dabei übernahm Frank Haberstroh, Chefredakteur von Radio WAF, der sichtlich beeindruckt war. Denn nur ein gezielter Schlag reichte aus, um den Gerstensaft aus dem 30-Liter-Fass zum Fließen zu bringen.

Bunte Buttons zum Stadtfest in Eigenproduktion: Rudolf Jaschka (l.) und Rudolf Pollex verteilen seit 20 Jahren die Anstecker. Aber nur an Stammgäste.
Ein dickes Dankeschön hatte Ruhmöller zuvor beim schon traditionellen kleinen Empfang im historischen Ratssaal des Alten Rathauses für die Sponsoren parat. „Ohne Ihre Unterstützung wäre es gar nicht möglich, so ein anspruchsvolles und teures Stadtfest auf die Beine zu stellen“, lobte er deren großes Engagement.

Sichtlich wohl fühlten sich auch die Delegationen aus den Partnerstädten Berlin Tempelhof-Schönberg, Teltow und Differdingen sowie der oberbayerischen Stadt Penzberg, die gemeinsam mit den Ahlenern bis in die Morgenstunden feierten.

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