Stadtfest: Programm überzeugt Gäste
Bild: Fechner
Temperamentvoll und mit vollem Einsatz rockten sich Andrew Strong (r.) und Band am Samstagabend in die Gunst des Ahlener Stadtfestpublikums.
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Vom Nachmittag bis zum frühen Abend wurden Kinder und Erwachsene immer wieder mit einem abwechslungsreichen Programm unterhalten.

Start mit Gaunergeschichte

Mit einer Gaunergeschichte startete das Kindertheater Schreiber und Post ins Nachmittagsprogramm des zweiten Stadtfesttags. Andrea Post und Tim Schreiber spielten das Märchen von Hans im Glück und forderten dabei die Fantasie ihrer Zuschauer heraus. Das Artistenduo Opus Furore stellte seine Jonglierkünste in humorvoller und witziger Art vor. Immer einen kessen Spruch parat und in der Mode der 1920er-Jahre gekleidet, unterhielten die beiden Artisten ihr Publikum im Schatten der Bäume am Werseufer.

Anschließend kündigte Jenny Heimann von Radio WAF als Moderatorin die Ahlener Band De Pöttkes mit fast nur deutschen Titeln zu ihrem Premierenauftritt an. Katrin Rings und Alexander Bussmeier (Gesang), Jonas Künne (Gitarre), Dominik Isermann (Keyboard), Dirk Abendroth (Schlagzeug), Andreas Burian (Trompete) und Benjamin Hengesbach (Posaune) stellten auch ihren von Jonas Künne getexteten Titel „Ahlen meine Heimatstadt“ vor. Eine Liebeserklärung an Ahlen, die im Text mit „Egal wo ich auch bin, Du bist immer in mir drin“ zum Ausdruck kommt.

Weitere junge Tanzkünstler in verschiedenen Altersgruppen aus dem Ahlener JuK-Haus und der Fritz-Winter-Gesamtschule eroberten anschließend die Bühne. Zum JuK-Haus-Programm gehörten auch Rapper Keno und Sängerin Yagut. Das Duo Opus Furore überraschte die Stadtfestbesucher am frühen Abend noch einmal mit Artistik auf Stelzen. Und die Viermann-Kapelle Four Shops unterhielt ihre Zuhörer im südlichen Teil der Promenade, in der sie zweimal auftrat.

Ordentlich Schwung im Publikum

Gegen 20 Uhr hatte sich der lange Platz zwischen Werseufer und städtischem Gymnasium flächendeckend gefüllt – und Andrew Strong fand eine große und erwartungsvolle Zuhörerschaft vor der Bühne vor. Mit dem alten „Midnight Hour“ von Otis Redding aus den 1960er-Jahren brachte der erfahrene Musiker Strong gleich ordentlich Schwung ins Publikum. Er und seine glänzend spielenden Musiker präsentierten Rock- und Soul-Musik vom Feinsten und hatten sogar das Stück „Fire“ von Jimi Hendrix im Programm. Die AC/DC-Coverband King/Bon feierte mit ihrem Publikum einen rockigen Abschluss des Samstagsprogramms.

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