Stadtteilfest ist ein Anziehungspunkt
Die Turnerinnen des TV Einigkeit demonstrierten auf der Hansastraße ihr sportliches Können und ernteten großen Applaus. Bild: Fechner

Traditionsgemäß eröffneten der Vorsitzende des Stadtteilforums, Ralf Topp, und Bürgermeister Benedikt Ruhmöller mit einem Grußwort das 17. Stadtteilfest im 100. Jahr der Kolonie. An Infoständen präsentierten sich im oberen Teil der Hansastraße Stände Kindergärten, Grundschulen samt ihren Fördervereinen, Kirchen, Sportvereine, AWO, Parteien, Gewerkschaft IGBCE, Förderverein Fördertürme, Jugendamt, Drogenberatungsstelle, Aidshilfe, Paritätisches Zentrum, Arbeitslosenzentrum, Integrationsteam, Rot-Weiß-Devils und der Ahlener türkische Elternverein. Auch hatten die Besucher an verschiedenen Ständen Gelegenheit, ihren Hunger und Durst zu stillen. Mitten im Trubel und Gedränge des Trödelmarktes auf der unteren Hansastraße sorgte die KG Neustadt für das leibliche Wohl der Flohmarktbesucher.

Die Programmbühne auf der Kreuzung Hansastraße/Keplerstraße und Wichernstraße war der große Anziehungspunkt. Hier wurde nicht nur das Stadtteilfest eröffnet und mit dem Auftritt von Jonas Künne beendet, sondern am laufenden Band tolle Unterhaltung geboten. Die Kindergärten und Grundschulen der Zechensiedlung Neustadt hatten ihre jungen Sänger und Tänzer auf die Bühnenbretter geschickt, und die Rot Weiß-Devils zeigten vor der Bühne ihr Können. Eine Turnerinnenriege des TV Einigkeit stand ebenfalls im Brennpunkt des Interesses. Große Rollen mit Schaumstoffteppichen sorgten für den weichen Stand nach gelungenen Über- und Radschlägen. Die akrobatischen Kunststücke der Turnerinnen aus verschiedenen Altersklassen wurden immer wieder mit lautstarkem Beifall belohnt.

Wer gleich zu Beginn des Festes bei Luise Dettki und Markus Naeve am Stand des TV Einigkeit vorbeigeschaut hatte, der konnte sich einen Button mit „100 Jahre Kolonie“ an die Kleidung heften. Die große Nachfrage führte dann rasch zum Ausverkauf der begehrten Erinnerungsplakette. Der Ahlener Musiker und noch Koloniebewohner Jonas Künne setzte mit seinem Auftritt den musikalischen Schlusspunkt des Festnachmittags. Vater Norbert begleitete ihn bei einigen Liedern auf den kleinen Congas. Fortgesetzt wurde die Jubiläumsfete am Abend auf dem Glückaufplatz.

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