Stadtwerke-Strom, der Leben rettet
Bild: Rademacher
Stadtwerke-Geschäftsführer Hans Jürgen Tröger vor dem Glaskasten mit dem Defibrillator. Im Verwaltungsgebäude an der Industriestraße ist er in Notfällen für jedermann zugänglich.
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In der vergangenen Woche ist er im Treppenhaus des Zugangs zur Verwaltung installiert worden und steht ab sofort zu den Öffnungszeiten der Stadtwerke für Einsätze zur Verfügung. Und er sei nicht dafür da, Kunden wiederzubeleben, die sich über eine zu hohe Stromrechnung des Energieversorgers ärgern würden, machte Tröger mit einem Schmunzeln deutlich.

Es gebe eine Empfehlung der Bundesregierung, in öffentlichen Gebäuden sogenannte AED-Defis (automatisierte externe Defibrillatoren) anzubringen, um das bei Herzrhythmusstörungen, Kammerflimmern und anderen Herzproblemen lebensrettende Gerät einem breiten Helferkreis zugänglich zu machen, erklärte der Stadtwerke-Geschäftsführer. Dieser Empfehlung sei man jetzt gefolgt.

Sollte es im Umkreis des Gebäudes an der Industriestraße entsprechende medizinische Notfälle geben, könne jeder Helfer darauf zurückgreifen. Die Anwendung des Defibrillators sei einfach, weil sie vom Gerät selbst akustisch erklärt werde, sagte er. „Eine Stimme gibt eine genaue Anweisung“, ergänzte Abteilungsleiter Thorsten Hatton, für das Kundencenter, den Vertrieb und das Marketing zuständig.

Ein zweites, seit Freitag verfügbares Gerät ist zwar nicht lebensnotwendig, erleichtert aber Kunden wie Mitarbeitern der Stadtwerke das Leben. Ein Lesegerät steht jetzt für die Kartenzahlung mit EC-Karten zur Verfügung.

(Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 23. August.)

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