Städtebauförderung mit Signalwirkung
Bild: Knöpker
Unter schattigen Bäumen herrschte Andrang am Waffel- und Getränkestand. Das JuK-Haus in Ahlen stand am Nachmittag des Tages der Städtebauförderung im Mittelpunkt. Am Vormittag spielte sich das Geschehen vor dem Stadtteilbüro Süd an der Gemmericher Straße ab.
Bild: Knöpker

Den Auftakt machte am Vormittag eine Gesprächsrunde vor dem Stadtteilbüro Süd. Bei strahlendem Sonnenschein standen Vertreter der Stadt Rede und Antwort. Am Biertisch vor dem Büro ging es um Themen wie Sauberkeit im Stadtteil, Spielmöglichkeiten, die Gestaltung des Parks „Erlengrund“ und das Hof- und Fassadenprogramm.

„Einige Anträge liegen schon vor, und einige Hauseigentümer haben bereits von den Fördergeldern profitiert“, freute sich Kruthoff über die Resonanz. Stadtbaurat Andreas Mentz ist überzeugt, dass sie Signalwirkung im Stadtteil haben werde. Der Höchstbetrag für die Gesamtförderung auf einem Grundstück liegt bei 15.000 Euro.

JuK-Haus steht am Nachmittag im Fokus

Am Nachmittag informierten sich Interessierte über den Umbau des JuK-Hauses zu einem Quartierszentrum. Dort stand außer Christian Kruthoff auch Manfred Falk Rede und Antwort. Anhand von Plänen erläuterte der Leiter des Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements das aus Mitteln der Städtebauförderung im Bau befindliche Vorhaben.

Vorrangig sei dabei die Sanierung unter energetischem Aspekt und der Barrierefreiheit. Rund 2,7 Millionen Euro werden bis Ende des Jahres verbaut. Aus dem Atrium wird ein Glas-Anbau für Feiern mit bis zu 200 Personen, den auch Privatpersonen mieten können. Ansonsten ist das neue Zentrum Treffpunkt für Jung und Alt mit vielfältigen Möglichkeiten und einem Café „Zum Burbecksort“. Vor dem Stadtteilbüro Süd diskutierten interessierte Bürger mit den Fachleuten. Das Bild zeigt (v. l.) Olaf Graap, Hermann Huerkamp, Andreas Mentz, Peter Borgmann, Christian Kruthoff und Liane Beumer.

Das Gebäude verfügt über Aufzüge und eine Außentreppe als Auflage für den Brandschutz. Dass beide Veranstaltungen nur jeweils bis zu 15 Personen anlockten, beurteilte Christian Kruthoff dennoch positiv: „Das zeigt doch, dass die Bürger mit unseren Planungen einverstanden sind.“ B

ei frisch gebackenen Waffeln und kühlen Getränken ließ es sich im Garten der Baustelle aushalten. Abteilungen des JuK-Hauses wie die Show-Company und das Zirkus-Projekt begeisterten mit ihren Darbietungen. Zudem stand das Spielmobil der Stadt für die kleinen Gäste zur Verfügung.

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