Stelen führen hinauf zum Gipfel
Bild: Engelbrecht
Fiebern der Einweihung des Kreuzwegs auf der Osthalde in Ahlen entgegen: (v. l.) Pfarrer Dr. Ludger Kaulig, Fördervereinsvorsitzende Martina Jotzeit, Simeon und Ekaterina Sougaris, Ivan Üre, Inge Piskorski, Pfarrerin Dr. Petra Gosda, Sabo Hanna und Pfarrer Volkmar Schuster.
Bild: Engelbrecht

Vier Jahre lang hat der Förderverein Ahlener Haldenkreuz für das Projekt gekämpft. Am Samstag, 13. April, wird der künstlerisch gestaltete Kreuzweg eingeweiht.

Beteiligung aller christlichen Gemeinden

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ – so lautet das Motto des 13. ökumenischen Kreuzwegs auf der Osthalde der ehemaligen Zeche Westfalen. Ökumenisch waren die Veranstaltungen bereits in den Vorjahren, nun beteiligen sich aber Vertreter aller christlichen Gemeinden aus Ahlen. Dazu gehören die katholische, evangelische, evangelisch-freikirchliche, syrisch-orthodoxe und griechisch-orthodoxe. Inhaltlich und musikalisch gestalten sie den Kreuzweg mit. An den 14 Stationen wird dem Leiden und Sterben Jesu Christi gedacht. „Die Nöte der Zeit, aber auch unsere persönlichen Sorgen finden Raum“, betont Fördervereinsvorsitzende Martina Jotzeit.

Seit vier Jahren für das Projekt stark gemacht

Eingeweiht werden an diesem Tag die Stelen, die Pater Abraham aus Meschede gefertigt hat. Sie sind 1,50 Meter hoch und bestehen aus Cortenstahl. Aufgestellt werden die Stelen noch in dieser oder in der nächsten Woche, damit pünktlich zum 13. April alles fertig ist. Pater Abraham wird ebenfalls vor Ort sein. Die liturgische Leitung hat Weihbischof Dr. Stefan Zekorn.

Seit vier Jahren verfolgt der Förderverein das Projekt und freut sich nach zahlreichen bürokratischen Hürden, die es in dieser Zeit zu überwinden galt, den Kreuzweg einzuweihen. Martina Jotzeit dankte den Organisationen, Stiftungen, kirchlichen Gruppen, Banken sowie der Stadt für die Unterstützung und Förderung.

Kreuzweg mit Bergcharakter

„Wir begreifen den Kreuzweg als ein Geschenk für alle Bürger der Stadt Ahlen und darüber hinaus“, betonte sie. Sein Alleinstellungsmerkmal mache ihn besonders reizvoll: Während die beiden Wege im Kreis Warendorf (Telgte und Stromberg) traditionell angelegt seien, besteche der in Ahlen mit seinem Bergcharakter.

Bislang fanden in Ahlen 12 Kreuzwege statt. Gestaltet wurden diese zu verschiedenen Themen wie Fackelkreuzweg, Frauenkreuzweg oder „Ahlen ist bunt“. Dazu gehörten ebenfalls zwei Passionsspiele. 13 Jahre lang (2005 bis 2018) konnte das erste Haldenkreuz angesteuert werden, das 2018 nach dem Sturmtief Friederike durch das jetzige ersetzt wurde.

Der 13. ökumenische Kreuzweg beginnt um 15 Uhr am Parkplatz Bergamtstraße (Höhe Kletterhalle „Rockvibes“). Rund zwei Stunden (inklusive Rückweg) sollen die Teilnehmer einplanen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

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