Sternsinger ziehen von Tür zu Tür
Bild: Yannik Lohmann
Bevor die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Bartholomäus in Ahlen am Samstag in die Wersestadt ausschwärmen, wird ein Gruppenfoto gemacht.
Bild: Yannik Lohmann

Samstagmorgen, 9 Uhr: Im Barthelhof herrscht 15 Minuten vor der Lagebesprechung in der St.-Bartholomäus-Kirche großer Trubel. Die Organisatoren Dominic und Theresa Balmes, Svenja Kokenkemper, Michaela Boing und Julius Kossmann geben die letzten Instruktionen. Kreide, Laufpläne und die Klebestreifen mit dem Segen werden verteilt. Wem für den stilechten Auftritt noch der letzte Feinschliff fehlt, lässt sich schminken. Danach werden die Kinder ihren Betreuern und 28 Bezirken zugeordnet.

Im Innenstadtbezirk waren die vier Sternsinger (v. l.) Corinna Manasse, Nele Wittwer, Janne Scheffler  und Antonia Koch  unterwegs.
In der St.-Bartholomäus-Kirche motiviert Pfarrer Willi Stroband seine Schützlinge mit bekannten Tipps und Tricks. „Wem fünf Mal die Tür zugeschlagen wird, der kommt mit mir ins Kino“, verspricht der Geistliche und scherzt mit Blick auf den Kinofilm „Bibi & Tina“: „Ich kann Amadeus schon mitwiehern.“

Ob die Kinder wüssten, unter welchem Motto das Sternsingen steht, fragt Stroband. Am Ende klärt er es selbst auf: „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit.“ Wenig später erfolgt der Start der Sternsinger.

Das „AT“ begleitet die vier Schülerinnen Antonia Koch, Nele Wittwer, Corinna Manasse und Janne Scheffler. Sie werden im Bezirk 8, dem Innenstadtbezirk, von Gesine General und Sonja Wältermann begleitet. Die Betreuerinnen sind erfahren, kennen das Sternsingen seit Jahren.

Das Gebiet der Weisen aus dem Morgenland umfasst Teile der Kamp- und Parkstraße, der Robert-Koch-Straße, der Richard-Wagner-Straße, der Weststraße und der Südstraße.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 8. Januar.

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