Stichwahl: BMA unterstützt Ulla Woltering

„Wir haben unsere anfängliche Zurückhaltung aufgegeben. Es ist an der Zeit, sich für einen Bürgermeisterkandidaten stark zu machen, der die anstehenden Probleme am besten lösen kann“, dies sei von den beiden noch im Rennen befindlichen Bewerbern die Kandidatin von SPD, Grünen und Linkspartei, sagte Matthias Bußmann am Dienstagmittag in einem Pressegespräch, zu dem auch Ulla Woltering gekommen war. 

Matthias Bußmann fuhr gestern  schweres Geschütz gegen CDU und FDP auf, die einen von vielen Ratsfraktionen favorisierten Bürgermeisterkandidaten entgegen anderer Zusagen torpediert habe. „Da sich diese Fraktionen als wenig verlässliche Partner erwiesen haben, war uns eine Unterstützung des Kandidaten Dr. Berger nicht möglich“, kritisierte Bußmann den „Parteienklüngel“. Selbst bei Union und Liberalen habe von Anfang eine gewisse Skepsis gegenüber Dr. Berger bestanden. Diese habe auch nach einem Vorstellungsgespräch Bergers bei der BMA vor den Sommerferien weiter bestanden.  Da sei, so Bußmann“ bei Dr. Berger „viele heiße Luft in Tüten statt frischer Wind“ gewesen. Ulla Woltering sei im Gegensatz zu ihrem Mitbewerber schon langer in einer Leitungsfunktion bei der Stadtverwaltung. „Einarbeitungszeiten können wir uns angesichts der großen Aufgaben nicht leisten“, meinte er.

Mehr in der Mittwochausgabe des „AT“.

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