Stolpersteine erinnern an Nazi-Opfer
Stilles Gedenken für zwei Opfer nationalsozialistischer Gräuel. Stolpersteine erinnern seit gestern an die in Konzentrationslagern umgekommenen Adele Simon und Anna Rosenberg. Das Bild zeigt (v. l.) Manfred Kehr, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und zwei Ahlener Bürger, die dem Verlegen der Gedenkplatten in der Oststraße beiwohnten. Bild: Rademacher

Anlass war die Verlegung von Stolpersteinen zum Gedenken an Adele Simon und Anna Rosenberg in der Oststraße. Es waren der 81. und 82. Stolperstein, die diesmal Dirk Schumacher von den Ahlener Umweltbetrieben fachmännisch in das Pflaster der Fußgängerzone vor den Häusern der ermordeten Frauen einsetzte. Der Initiator des Stolperstein-Projekts, der Künstler Gunter Demnig, könne aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen, entschuldigte ihn Manfred Kehr aus der Kulturabteilung.

 Die hohe Zahl der Stolpersteine sei erschreckend und zugleich tröstlich, betonte Ruhmöller. Erschreckend, weil sie zeige, wie hoch die Zahl der Opfer des Naziterrors gewesen sei, dass das Grauen nicht vor Ahlen haltgemacht habe, aber auch, wie viele Täter es in der Wersestadt gegeben habe.

Lesen Sie den vollständigen bericht in der Donnerstag-Ausgabe des Ahlener Tageblattes.

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