Strohballen standen im Vollbrand
Christian Wolff
Die beiden Anhänger mit Strohballen standen voll in Brand. Zur Ursache machte die Polizei noch keine Angaben.
Christian Wolff

Weithin waren am Mittwoch gegen 19 Uhr der Feuerschein und die Rauchwolke auf der Dorffelder Straße zu sehen. Was aus der Ferne zu vielen Mutmaßungen führte, entpuppte sich aus der Nähe betrachtet als ein mit Strohballen beladenes Gespann, das im Vollbrand stand.

Der Fahrer eines entgegenkommenden Fahrzeugs hatte den Gespannführer auf einen brennenden Strohballen am Ende des zweiten Anhängers aufmerksam gemacht. Der Betroffene wollte zuerst nur den einzelnen Anhänger abkoppeln, schaffte es dann aber nur noch, die Zugmaschine in Sicherheit zu bringen. Das trockene Stroh zündete sofort durch und das Feuer verteilte sich in Windeseile über beide Anhänger.

Um die meterhohen Flammen zu bekämpfen, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr ein und versorgte so die Einsatzstelle mit Löschwasser. An der Dorffelder Straße gibt es kaum Hydranten, so dass eine direkte Versorgung mit Schläuchen nicht möglich war.

Vier Fahrzeuge füllten immer wieder ihre Tanks und brachten das Wasser an die Einsatzstelle, an der ein Speicher aufgebaut wurde. Ein Landwirt entlud schließlich mit seinem Trecker die brennenden Ballen, so dass die Feuerwehr das Stroh unter schwerem Atemschutz ablöschen konnte. Zu retten waren Stroh und Anhänger nicht mehr.

Laut Mitteilung der Polizei steht die Höhe des Sachschadens noch nicht fest. Auch zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden.

von chw/pd

SOCIAL BOOKMARKS