Tauziehen um Arbeitsplätze geht weiter
Bild: Jotzeit
Das Tauziehen um die Arbeitsplätze bei Haworth udn Atika geht weiter.
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Ob eine Rettung der insgesamt rund 315 Arbeitsplätze überhaupt noch möglich ist, dazu wollte sie nichts sagen. „Die Gespräche laufen“, erklärte sie. Zudem müssten Unterlagen von Sachverständigen geprüft und zugeordnet werden, um eine Diskussionsgrundlage für Treffen mit der Geschäftsleitung zu haben.

Einen ersten Austausch mit den Atika-Verantwortlichen habe es am vergangenen Donnerstag gegeben, so Kautzmann. „Dabei ist deutlich geworden, dass die Geschäftsführer eine schnelle Erledigung des Problems wünschen“, sagte sie. Konkret heiße das, die Produktion in Ahlen schon kurzfristig einstellen zu wollen. Mit dem Atika-Betriebsrat und Sachverständigen, die die Interessen der Arbeitnehmer vertreten, sei vereinbart worden, benötigte Firmenunterlagen zur Verfügung zu stellen. „Am Donnerstag, 14. November, werden wir uns zu einer ersten Sondierung treffen“, so Kautzmann.

Rund 100 Arbeitsplätze sind bei Atika in Gefahr.
Bei dem Tauziehen um den Erhalt des Haworth-Standorts in Ahlen werde am kommenden Montag, 11. November, eine erste Zwischenbilanz vorgelegt, kündigte die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Gütersloh-Oelde an. Sachverständige der Arbeitnehmerseite hätten bis dahin die bereits erhaltenen Unterlagen der Haworth-Geschäftsleitung ausgewertet und eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt. Die Ergebnisse würden zunächst den Betriebsräten der beiden Haworth-Standort in Bad Münder und Ahlen vorgestellt. Im Anschluss daran auch der Geschäftsleitung. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Haworth-Führung werde es am Mittwoch, 13., und am Freitag, 15. November, geben.

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