Uentroper Straße notdürftig geflickt
Bild: Jotzeit
Als Flickwerk bezeichnen Bernhard Falk (l.) und Johannes Romberg die plötzlichen Ausbesserungsarbeiten an der Uentroper Straße in Dolberg.
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 „Wir haben uns heute Morgen fast totgelacht“, sagt der 62-Jährige. Das plötzliche Engagement der Verwaltung sei zu offensichtlich, meint er und weist auf die Ortsausschusssitzung am Nachmittag hin. „Das haben die nur gemacht, damit sie dort sagen können, alles wäre in Ordnung.“ Doch das sei nur Augenwischerei und Flickwerk. Gerade einmal drei Stellen seien notdürftig ausgebessert worden. Und die zum Teil nur unvollständig, weil nicht genügend Material vorhanden gewesen sei. „Das Rappeln hat nicht aufgehört, wenn die Laster vorbeidonnern“, so Romberg.

Döding: Geht schnell in die Hunderttausende

Am späten Nachmittag finden sich etliche Anwohner im Sitzungssaal der Mehrzweckhalle wieder. Dort lauschen sie den Ausführungen von Bernd Döding, Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, der verkündet, dass die gröbsten Schäden beseitigt wurden. Dass dennoch etwas unternommen werden muss, geht aus der Verwaltungsvorlage hervor: „Ein großer Bereich der bituminösen Decke der Landesstraße 822 fängt an, auszumergeln. Dies bedeutet, dass in den folgenden Jahren (2013 oder 2014, je nach Schadensentwicklung auch später) eine Deckensanierung durchgeführt werden muss.“ „Das ist keine kleine Maßnahme, die aus Bordmitteln finanziert werden kann“, sagt Döding, so etwas gehe schnell in die Hunderttausende. Dennoch verspricht er, die Kosten für eine Sanierung ermitteln zu lassen.

Mehr über den Sanierungsbedarf der Uentroper Straße lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 20. Juni.

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