Ultraleichtflugzeug: Außenlandung im Rapsfeld
Bilder: Eickhoff
Aufgrund eines Motorschadens musste ein Ultraleichtflugzeug in einem Rapsfeld gelandet.
Bilder: Eickhoff

Das Ultraleichtflugzeug wurde noch am Abend abtransportiert. Der 26-Jährige Pilot aus Dortmund hatte beim Landeanflug auf den Flugplatz Hamm-Lippewiese einen Leistungsverlust bemerkt und sich kurzerhand für die Außenladung entschieden. Mit seinem Passagier war er sich einig, dass die Wiese genau der richtige Landeplatz sei.

Die Feuerwehr rückte nach Angaben von Brandoberinspektor Uwe Geismann als Dienstgruppenleiter der Ahlener Hauptwache mit 27 Mann aus. Ferner eilten zwei Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug zu der Unfallstelle. Vor Ort blieb aber wenig zu tun, niemand war verletzt, Flüssigkeiten liefen nicht aus. Die Polizeibeamten vor Ort notierten sich die Personalien und unterrichteten die zuständigen Behörden wie die Bezirksregierung Münster und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig.

Totalschaden: Trotz eher leichter Schäden geht der Besitzer nach der Außenlandung von einem Totalschaden an dem Flugzeug aus.
Das Ultraleichtflugzeug CTSW ist nach Angaben des Eigentümers ein doppelsitziges Ultraleichtflugzeug und wird in Vollkunststoffbauweise hergestellt. Die Tragflächen sind nicht abgestrebt, sodass ein einfaches Einsteigen möglich ist. Das Cockpit hat eine Breite von 1,24 Metern und ist der schnellste zugelassene Hochdecker im Ultraleichtsektor. Mit dem Motor vom Typ Rotax 912 S (100PS) kann eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 220 Stundenkilometern erreicht werden.

Nach einer ersten Einschätzung des Eigentümers dürfte an dem Flieger aus dem Baujahr 2008 Totalschaden entstanden sein. Im September 2015 war erst noch der Motor, der jetzt ausgefallen ist, routinemäßig ersetzt worden.

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