Unfälle: Zahl der Verletzten angestiegen
Trotz des Rückgangs der Zahl der Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr, ist die Zahl der Verletzten gegenüber 2012 angestiegen. 

Um unterschiedlich große Städte und Gemeinden miteinander vergleichen zu können, weist die polizeiliche Verkehrsunfallstatistik sogenannte Unfallhäufigkeitszahlen aus. Diese geben die Anzahl der Personenschadensunfälle pro 100 000 Einwohner an. Und Ahlen als größte Stadt des Kreises rangiert mit einem Wert von 395 über dem Durchschnitt des Kreises (333) und des Landes NRW (318).

Das heißt: In Ahlen ist die Chance im Kreis Warendorf am höchsten, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. In der Wersestadt registrierten die Ordnungshüter 2013 insgesamt 537 Unfälle – 2012 waren es 571 und 2011 sogar 605 Zusammenstöße im Straßenverkehr. Trotz dieses Rückgangs nahm die Zahl der Verletzten zu: Schwer verletzt wurden 2013 bei Unfällen auf Ahlener Straßen 57 Personen (2012: 35), leichte Verletzungen erlitten im vorigen Jahr 200 Personen, 2012 waren es 188.

Anstiege der Verletzten weist die Polizeistatistik für nahezu alle Personengruppen aus: Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene. Nur bei den Senioren gibt es einen Rückgang. Immerhin: 2013 verlor niemand sein Leben bei Unfällen in der Wersestadt. 2012 verzeichnete die Polizei vier getötete Personen bei Unfällen in Ahlen.

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