Unterstützung für die Regenbogenschule
Bild: Lange
Den Ansatz des Emshof-Projektes verfolgt die Regenbogenschule am Standort in Ahlen weiter. Dort entsteht aktuell ein eigener Garten, wo die Kinder Gemüse anpflanzen wollen.
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„Von Bruchrechnen hat man keine Sinnhaftigkeit“, sagt Nicola Haas. Die kommissarische Konrektorin der Regenbogenschule in Ahlen steht vor mehreren Foto-Tafeln über das Emshof-Projekt, die ihre Aussage unterstützen. Den Kindern, die dort abgebildet sind, ist der Spaß am Umgang mit der Natur und Tieren anzusehen.

Das schätzt auch der Förderverein Diakonie Ahlen: Er bezuschusst den wöchentlichen Transfer der Schüler zum Telgter Bauernhof mit 1000 Euro. „Durch Medienberichte sind wir auf das Projekt aufmerksam geworden“, berichtet Vorsitzender Heinz Aden. „Die Kinder werden in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Sie erfahren die Natur mit all ihren Sinnen.“ Nicola Haas ist dankbar für die finanzielle Zuwendung des Fördervereins. Denn die hat die Regenbogenschule bitter nötig: 8000 Euro fallen pro Schuljahr für die wöchentlichen Fahrten zum Emshof an. Weitere Spenden sind willkommen.

Pädagogin Haas unterstreicht die Bedeutsamkeit des Projektes mit einem Beispiel: „Unsere Schüler haben jetzt Patenschaften für frisch geschlüpfte Küken übernommen. Selbst Kinder, die ADHS haben, kümmern sich ruhig und verantwortungsvoll um die flauschigen Tierchen.“

40 Kinder und Jugendliche vom dritten bis zehnten Jahrgang besuchen die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. 15 von ihnen nehmen am Emshof-Projekt teil. Sie bauen Gemüse an und ernten es, sobald es reif ist. Zudem kümmern sie sich um die Tiere auf dem Bauernhof. Dadurch wächst die Wertschätzung für ihre Umwelt.

Diesen Ansatz verfolgt die Schule auch am Standort Ahlen weiter: Aktuell entsteht unter Mithilfe von Emshof-Mitarbeitern hinter dem Gebäude ein schuleigener Garten. Die Kinder und Jugendlichen legen selbst mit Hand an, halten die Holzpflöcke fest, die in den Boden gerammt werden, und greifen zu Zollstock sowie Spaten. Nicola Haas glaubt an den Erfolg der Aktion: „Gemüse, das die Schüler selbst angebaut haben, essen sie auch gern.“

Wer das Emshof-Projekt unterstützen will, kann unter Telefon 02382/9689940 Kontakt zur Regenbogenschule aufnehmen.

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