Urteil: Angeklagter (22) ist schuldunfähig
Ein 22-jähriger Ahlener, der sich vor der 3. Großen Strafkammer wegen räuberischer Erpressung verantworten musste, wird in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Er hatte am 17. Februar den Kodi-Markt in der Ahlener Fußgängerzone überfallen.

Sie sah es als erwiesen an, dass der junge Mann am 17. Februar mit zwei Messern bewaffnet in den Ahlener Kodi-Markt an der Oststraße eingedrungen war und Kunden, zwei Kassiererinnen sowie den Marktleiter mit einem Küchenmesser bedroht hatte.  Die Tat hatte der Angeklagte in der Verhandlung vollständig eingeräumt und sich bei allen entschuldigt.

Das Gericht sah es nach dem umfassenden Gutachten des Sachverständigen als erwiesen an, dass der 22-Jährige an einer schizophrenen Psychose erkrankt sei und deshalb im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt habe. Deshalb könne er nicht strafrechtlich verfolgt werden.  Mit dem Urteil folgte die Kammer dem Antrag der Staatsanwältin, dem sich die Verteidigerin im Großen und Ganzen angeschlossen hatte.

Mehr in der Donnerstagausgabe des „AT“.

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