Verdienste in Denkmal- und Heimatpflege  gewürdigt
Bild: Fechner
Bühne frei für die Preisträger: Die Bürgerstiftung Ahlen zeichnete am Donnerstagabend in der Lohnhalle der ehemaligen Zeche Westfalen Bürger mit dem Förderpreis „Der blaue Turm“ aus, die sich um die Denkmal- und Heimatpflege verdient gemacht haben.
Bild: Fechner

 „Er hat sich in hohem Maße verdient gemacht“, drückte der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Franz Tripp, Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit des Vereins aus. Bereits zum dritten Mal verlieh die Bürgerstiftung Ahlen ihren Förderpreis „Der blaue Turm“. Im Mittelpunkt standen am Donnerstagabend in der Lohnhalle der Zeche Westfalen Ahlener, die sich ehrenamtlich um die Denkmal- und Heimatpflege verdient gemacht haben.

Während an sechs Vereine Preisgelder von insgesamt 10 000 Euro ausgeschüttet wurden, erhielten acht Einzelpersonen mit Heinrich Kemper und Udo Wagener vom Heimat-Förderkreis an der Spitze persönliche Auszeichnungen. Die Auswahl der Preisträger hatte eine fachkundige und unabhängige Jury, bestehend aus Herbert Faust, Rudolf Pollex, Walter Rinke, Bernd Schulze Berhorst und Nicole Wittkemper-Peilert, getroffen. Der Gospelchor „Voices of Joy“ eröffnete den Abend der Preisverleihung in der Lohnhalle.

Franz Tripp begrüßte als Festredner Dr. Frank Röschinger sowie Bürgermeister Dr. Alexander Berger, der sich ebenfalls in einer kurzen Ansprache an die Mitglieder der Bürgerstiftung und an die Preisträger wandte. Franz Tripp teilte voller Stolz mit, dass die Initiative Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen am 1. Oktober der Ahlener Bürgerstiftung ihre Gütesiegelurkunde verliehen habe. „Unser Stiftungskapital von 685 000 Euro ist auf ewig angelegt und wir können nur aus den Erträgen Preise vergeben. Da unsere Kasse zur Zeit ziemlich leer ist, sind wir nach wie vor auf Spenden angewiesen“, warb Franz Tripp für die Unterstützung der Stiftung.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger lobte das ehrenamtliche Engagement der ausgezeichneten Persönlichkeiten und Vereine sowie die Bürgerstiftung, weil sie beide etwas für den Erhalt von Gebäuden und für die Attraktivität ihrer Stadt unternommen hätten. „Wir können uns glücklich schätzen, dass es unter uns – gerade hier und heute – Menschen gibt, denen das Schicksal der historischen Bausubstanz am Herzen liegt“, so Dr. Berger.

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