Vermisster Mann tot aufgefunden
Max Lametz
Am Morgenbruch: Die Kriminalpolizei am Auffindeort des 61-jährigen Ahleners, der seit drei Tagen vermisst wurde.
Max Lametz

Der 61-jährige Ahlener, der seit Dienstag, 2. Juni, als vermisst galt, wurde am Freitagabend tot aufgefunden. Die genauen Umstände, die zum Tod des Vermissten führten, werden derzeit ermittelt.

Fest steht, dass der Mann sein Haus am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr verlassen hatte, um zu einer Tankstelle zu fahren. Von dort kehrte er jedoch nicht zurück. Die Familie meldete ihn als vermisst. Bei ersten Fahndungsmaßnahmen, die mit großer öffentlicher Anteilnahme begleitet wurden, tauchte immerhin der Pkw des Ahleners, ein Audi A4, auf. Von ihm selbst fehlte zunächst weiter jede Spur.

Am Freitagnachmittag erneuerte die Polizei ihren Aufruf und bat die Bevölkerung um weitere Mithilfe bei der Suche. Zur selben Zeit hatten Angehörige des 61-Jährigen über Soziale Netzwerke zu einer privaten Suchaktion aufgerufen, nachdem die umfangreichen Maßnahmen der Polizei in den Tagen zuvor ohne Erfolg geblieben waren. Wie berichtet, hatten sich schon kurz nach Bekanntwerden des Falls Hubschrauber und Hundertschaften mit Diensthund auf den Weg gemacht, die unter anderem das Gelände im Südenstadtteil entlang der Bahn, den Südfriedhof sowie mehrere Kleingärten durchkämmten.

Ob die Leiche nun durch die private Initiative entdeckt wurde, ist bislang nicht offiziell bestätigt worden. Nach Informationen unserer Zeitung befand sich der 61-Jährige im Bereich Morgenbruch – nur rund 150 Meter von seinem Pkw entfernt, weshalb sich für die Beteiligten die Frage stellt, warum der Körper nicht schon bei der ersten Suchmaßnahme entdeckt worden ist. Der Bereich Am Morgenbruch ist zudem häufiges Ziel von Läufern und Gassigängern.

Weitere Details zu den Umständen gaben die Ermittler bislang nicht bekannt. Um mehr Licht in den Fall zu bringen, hat die Kriminalpolizei die Bearbeitung übernommen und will sich zu gegebener Zeit äußern.

von Christian Wolff

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