Viel Applaus für erfolgreiche Chorarbeit
Bild: Knöpker
Die Kinderchöre der Musikschule Beckum-Warendorf brachten in Ahlen das Musical „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ auf die Bühne. Die fantasievollen Kostüme hatten viele freiwillige Helfer in Eigenleistung erstellt.
Bild: Knöpker

Unter Leitung von Uta Rathmer-Schumacher gab vormittags der Jugendchor Kostproben seines Könnens, während am Nachmittag die Bühne den Kinderchören gehörte. Beide Auftritte vor insgesamt 500 begeisterten Zuhörern wurden mit nicht enden wollendem Beifall belohnt. Zum Gelingen trugen auch Martin Schumacher am Klavier und Klaus Gunnemann am Schlagzeug bei. Sie setzten das i-Tüpfelchen auf die eindrucksvolle Matinee.

Das Repertoire war vielfältig und enthielt moderne Kompositionen. Die hellen klaren Stimmen des 50-köpfigen Jugendchores setzten ausdrucksstark die Texte der Komponisten um. „Schau den Menschen nur in die Augen“ hieß ein Stück, das mit Sologesang von Theresa Balmes, Laura Acampo, Johanna Telges und Annika Recker seine Wirkung nicht verfehlte. Soli bestimmten auch die Folklieder aus Frankreich, Finnland und Israel. Dabei beeindruckten Pauline Schepers, Konstanze Lange, Domenica Gosda, Isabel Lier, Johanna Telges und Konstantina Marantidis mit ihren Gesangseinlagen.

Bei drei Liedern der Filmreihe „Die Tribute von Panem“ überzeugte Caitlin Kras mit ihrer ausdrucksstarken Sopran-Stimme. Carina Krüger sowie Lena Hein und Leonie Weigel im Duett standen ihr bei den folgenden Folksongs in nichts nach: Sie erzeugten pures Gänsehaut-Gefühl. Mit einem Wiegenlied von Gabriel Fauré, „Bad day“ von Daniel Powter und „Sunshine in my soul“ setzte der Chor den stimmigen Schlussakkord unter eine Stunde bester musikalischer Unterhaltung.

Am Nachmittag tanzten und sangen sich die Kinderchöre mit dem Grusical „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ in die Herzen der Zuschauer. Die Geschichte ist schnell erzählt: Die Geisterschaft trifft sich auf dem Schloss zur Geisterstunde, um den Geburtstag des Flaschengeistes zu feiern. Die kleine Hexe hat dafür extra eine Krachmaschine gebaut. Fritz Rabatz von Ach und Krach will sie stehlen, wird aber mit einem Zauberspruch verjagt. Doch Ende gut, alles gut, und so sangen die bunt kostümierten Kinder „Erst wenn die Sonne lacht, dann fliegen wir nach Haus“.

Der Förderverein „Himmelsstürmer“ um Vorsitzende Claudia Bessmann versorgte die Konzert- und Musicalbesucher mit kostenlosem Kaffee und Kuchen und warb für die Arbeit. Am Ende waren alle Spendengläser gut gefüllt mit Münzen und Scheinen.

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