Viele Paare kommen zu spät zur Beratung
Viele Beratungen hat die Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Münster im vergangenen Jahr in Ahlen durchgeführt. Das Bild zeigt (v. l.) Monika Wacker und Hildegard Niesmann, die den Jahresbericht vorgestellt haben. Bild: Knöpker

Die Gründe, warum so viele Paare Hilfe gesucht haben, sind sehr vielschichtig: Psychische Erkrankungen, Gewalt in der Familie, Sucht, Arbeitslosigkeit und finanzielle Probleme sind die häufigsten Gründe für das Aufsuchen der Beratungsstelle im Dechaneihof. „Viele kommen aber erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, wenn Mann und Frau kurz vor der Trennung stehen“, bedauert Hildegard Niesmann, dass das kostenlose Angebot oft sehr spät angenommen wird. „Wir haben nicht den Auftrag, Ehen zu retten, sondern suchen gemeinsam mit den Klienten Lösungen, mit denen beide Partner klar kommen“, beschreibt sie die Art der Hilfestellung. Im Gegensatz zu früher seien es heute mehr Männer, die den ersten Schritt tun, weil sie in ihrer festgefahrenen Ehe so nicht mehr weiterleben möchten. Durch positive Veränderungen wie ein gemeinsames Hobby und Unternehmungen sei es durchaus möglich, Trennung und Scheidung abzuwenden und das Paar wieder zu einer glücklichen Beziehung zu führen.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Samstag-Ausgabe des Ahlener Tageblattes.

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